Der Boomerang

Der Name des Boomerang (oder auch Bumerang) bezeichnet ein Sportgerät, das auch bei uns immer beliebter wird. Es ist meist aus Sperrholz oder einem anderen festen Material. Das Wurfgerät wird geworfen und kehrt zu dem Werfer wieder zurück, der traditionelle Bumerang kehrt jedoch nicht zurück – Er fliegt dafür zielgenau.

Traditioneller und Moderner Bumerang

In der uns bekannten, traditionellen Form, sieht er aus wie ein „L“. Manche Modelle haben 3 oder auch mehr Arme. In seiner eigentlichen Form war der Boomerang eigentlich eine Jagdwaffe. Heute dient er als Spiel- oder Sportbumerang. Man bekommt ihn bis zu 2 kg schwer und bis zu 1,30 m lang.

Ist man darin geübt, so kann man den Boomerang bis zu 100 m weit werfen. Die rückkehrenden Bumerangs könnten als „Trainingsgerät“, benutzt werden oder sie dienen zum Aufscheuchen von Tieren. Man kann sie allerding auch einfach nur als Spielgerät verwenden, wir das wohl die meisten von uns tun. 1930 wurde der Bumerang als ein Sportgerät entdeckt.

Boomerang als Sportart – Clubs

Mittlerweile findet man weltweit Boomerang-Clubs. Auch Weltmeisterschaften werden mit diesem Sportgerät ausgefochten. Man kann sich das recht leicht merken. In den geraden Jahren finden die Weltmeisterschaften statt und in den ungeraden Jahren die Europameisterschaften. Die heutigen Sportbumerange haben sehr unterschiedliche Flugeigenschaften. Manche von ihnen fliegen sehr lange, bevor sie dann zum Werfer zurückkommen. Andere wiederum, kehren sehr schnell wieder zurück. Sie werden meist für Kunststücke oder auch zum Jonglieren benutzt. Heute werden bei den Turnieren folgende Disziplinen durchgeführt:

Disziplinen

  • Australische Runde Dies ist die Königsdisziplin. Ziel ist es, den Boomerang über mindestens 50 m zu werfen und ihn optimaler Weise zum Werfer zurück kehren zu lassen. Wichtig sind dabei die Rückkehrgenauigkeit, die Weite und der Fang.
  • Accuracy Der Werfer muss hier ziemlich genau das Wurfzentrum treffen.
  • Endurance Hierbei zählt man die Fänge innerhalb von 5 Minuten.
  • Trick Catch Hier werden Kunstfänge gezeigt. Hierzu gehören zum Beispiel Fänge mit dem Rücken, manchmal auch mit den Füßen. Es werden 2 Bumerange zur gleichen Zeit geworfen und nacheinander wieder gefangen.
  • Weitwurf Hierbei zählt die weiteste Entfernung. Es muss beim Rückflug die Grundlinie wieder erreicht werden.
  • Consecutive Catching Alle Fänge werden gewertet, bis der Bumerang das 1. Mal fallen gelassen wird.
  • Juggling Hier werden 2 Bumerangs geworfen. Einer von beiden muss immer in der Luft sein.

Natürlich gibt es in diesem Sport noch sehr viele andere Disziplinen. Dies war nur ein kleiner Ausschnitt. Oft werden sie nur zum Spaß ausgeübt – Hier finden dann keine Wettkämpfe statt. Der Bumerangsport ist in Europa, Japan, Nordamerika und in Australien zuhause. Führende Nationen sind hierbei Deutschland, die Schweiz, Frankreich, die USA, Japan und natürlich Australien. Je nach dem Land gibt es außer den nationalen Organisationen auch noch regionale Bumerangclubs. Die verschiedenen Clubs führen Demonstrationen sowie auch Workshops durch. So soll der Bumerangsport bekannter werden.

Wer also Gefallen an diesem Sport gefunden hat, findet viele Gleichgesinnte. Hier kann man sich auch den einen oder anderen nützlichen Tipp holen oder sich auf die Suche nach einem neuen Sportgerät machen. Wer mag, kann sich hier sicherlich auch den einen oder anderen Trick abschauen oder sich über Neuerungen informieren.

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