Die Goldfields

Die Nacht war sehr kalt, doch zum Glück kam am nächsten Morgen die Sonne heraus und es wurde langsam aber sicher wieder angenehm warm. Wir starteten von unserem Rastplatz in dem kleinen Örtchen Woodend in Richtung Bendigo. Bendigo war eine relativ große und sehr schön hergerichtete Stadt. Während sich meine Schwester eine Kunstgalerie anschaute, tanke ich etwas Sonne im Stadtpark. Anschließend besichtigten wir noch eine alte Goldmiene und wollten für Yvonne einen Ausritt auf einem örtlichen Pferdehof buchen. Da war allerdings niemand anzutreffen und die Preise waren mit 38$ pro 30min mal wieder erschreckend. So verließen wir am Nachmittag die Stadt wieder und suchten uns einen Rastplatz zum übernachten. Am nächsten Tag bahnten wir uns unseren Weg über Ballarat bis nach Halls Gap in den Grampiens. Wir hatten zwar an diesen Tag noch einige Zwischenstopps eingelegt, doch nichts was wir gesehen oder getan hatten war der Rede wert und so spare ich mir einfach mal weitere Details.
In den Grampians war am nächsten Tag wandern angesagt. Wir besuchten zunächst den Boroka Lookout, den ich bereits gesehen hatte. Damals hatte ich mir wegen des spektakulären Ausblicks geschworen irgendwann einmal hierher zurück zu kehren. Wer hätte gedacht, dass ich dieses Versprechen so schnell einlösen konnte. Eine weitere schöne Aussicht boten die Balconnies nur ein paar Kilometer weiter. Noch ein paar Kilometer weiter stellten wir unser Auto auf dem Parkplatz  „Zumsteins“ ab und wanderten etwas in der Gegend herum. Leider konnten wir nicht bis zu den McKanzie Wasserfällen laufen, da der Wanderweg vorübergehend geschlossen war. Da man diese Fälle glücklicherweise aus zwei verschiedenen Richtungen erreichen konnte, kamen wir nach einer kurzen Autofahrt dennoch in den Genuss dieser schönen  Wasserfälle. Über Dunkeld und Hamilton fuhren wir noch bis nach Port Fairy an die Küste. Da suchten wir uns einen Campingplatz, denn bei dem kalten und nassen Wetter war eine warme Dusche genau das Richtige. Am nächsten Morgen schauten wir uns das ruhige und gemütliche Städtchen etwas genau an. Einen Leuchtturm, eine Runde um die Griffiths Island und einem Muffin inklusive Kaffe später machten wir uns wieder auf den Weg.

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