Geschichte Australiens

Die Geschichte Australiens beginnt schon ca. 60.000 v. Chr. als die Urbevölkerung (Aborigines) aus Indonesien einwanderten. Der Meeresspiegel  lag vor dem Ende der Eiszeit noch sehr viel tiefer. Somit existierten Landzungen über welche die Ureinwohner einwanderten – Neuguinea und Tasmanien gehörten damals noch zum australischen Festland.

Die Entdeckerzeit

Die Geschichte der Entdeckung des fünften Kontinentes durch Europäer beginnt etwa im 16. Jahrhundert. Es heißt es, dass bedeutende spanische und portugiesische Seefahrer Teilbereiche der Küsten Australiens schon etwa um das Jahr 1550 das erste Mal entdeckten. Fest steht inzwischen durch entsprechende Forschungen, dass zu Beginn des 17. Jahrhundert die Entdeckung von Australien endgültig erfolgte.

Die Entdeckung Australiens durch die Holländer

So war der Carpentariagolf das erste Ziel der Entdeckung durch Seefahrer. Diesmal war es allerdings der Holländer Willem Janzoon, der den Golf im Jahr 1605 erreichte und dem noch weitere Holländer zunächst folgten. Nur ein Jahr später fuhr der spanische Seefahrer Luiz Vaez de Torres eine Seestraße bei Australien, die später nach ihm benannt werden sollte.

An der westaustralischen Küste traf im Jahr 1616 Dirk Hartog ein, der wiederum nun das Land betrat. Daraufhin begannen die Holländer in den nun folgenden Jahrzehnten mit zahlreichen Fahrten an die Westküste von Australien. Sie waren auf weitere Entdeckungen aus und so ließ die Benennung dieses Teils als Neu-Holland nicht lange auf sich warten. Bei einer zweijährigen Segelfahrt rund um Australien entdeckte Abel Tasman Van Diemensland, das als das heutige Tasmanien bekannt ist, und Neuseeland.

Einige Jahre lang war Australien eine sehr interessante Region besonders für die Holländer. Doch als diese erkannten, dass die Westküste nicht wie erhofft wirtschaftlich war, verloren sie das Interesse an Australien. Es sollten einige Jahrzehnte folgen, in denen der fünfte Kontinent nicht weiter beachtet wurde.

Geschichte der Entstehung der australischen Nation

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Australien wieder das Ziel von Seefahrern. Nun war es der englische Seefahrer James Cook, der im Jahr 1770 die australische Ostküste ansteuerte. Diese war sehr fruchtbar und das sollte nach seinem Dafürhalten auch Großbritannien zu Gute kommen. So nahm James Cook diesen Teil des Landes als Neusüdwales in Besitz. Das Jahr 1788 brachte dann etwas völlig Neues für Sydney mit sich. Eine erste Sträflingskolonie wurde unweit der Stadt gegründet. Somit war aber auch der Grundstein gelegt, dass der Kontinent für Weiße interessant wurde. Schon wenige Jahre erlebte Sydney die Ankunft der ersten freien Kolonisten.

Umseglung Australiens

Eine der weiteren Entdeckungen war im Jahr 1798 die Bass-Strasse. Es folgte fünf Jahre später eine erneute Umseglung von Australien, was endgültig dazu führte, dass die Küstengebiete besser bekannt wurden. Und so wurde ab dem Jahr 1820 der Name Australien immer öfter für den fünften Kontinent verwendet.

Inanspruchname durch Briten – Strafkolonie Australien

Inzwischen hatte Großbritannien immer mehr Küstenbereiche in Besitz genommen. Doch im Jahr 1827 sollte der Schritt zum Ganzen erfolgen. So wurde nunmehr das gesamte Recht über den gesamten Kontinent beansprucht.

Zudem trafen für viele Jahre Sträflinge ein, die hier ihre Zwangsarbeit ableisteten. Zum einen waren sie dabei auf Farmen der Regierung tätig. Die andere Möglichkeit bestand darin, diese Arbeit bei Siedlern zu leisten. Es wird davon ausgegangen, dass die Sträflinge bis 1851 oder 1868 dies taten.

Viele Jahre vergingen und führten in das 19. Jahrhundert, wo zum ersten Mal mit der Erforschung des Landesinneren von Australien begonnen wurde. So durchquerten ein Deutscher, mehrere Engländer und ein Australier den Kontinent.

Nach der Gründung und Veränderung verschiedener Kolonien folgte eine Zeit der ganz großen Goldfunde in großen Regionen. Diese Funde lockten unglaublich viele Siedler in das Land.

Der Weg zum eigenen Staat

Dann wurde gegen Ende der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts plötzlich ein Land- und Arbeitsmarkt geschaffen, der frei war. Begonnen hat dies durch die Einstellung der Landzuweisungen, was um das Jahr 1831 begann. Es folgte um das Jahr 1840 die Abschaffung der Zwangsarbeit, die bisher bei Siedlern noch durchgeführt wurde. Gleichzeitig wurde es aus politischer Hinsicht möglich, dass eine koloniale Selbstverwaltung in den Jahren 1842 bis 1850 geschaffen wurde.

Die letzten 25 Jahre des 19. Jahrhunderts ließen Rufe laut werden, die auf einen förderativen Zusammenschluss abzielten. So wurde am 01.01.1901 eine königliche Proklamation bekannt gegeben. Laut dieser schlossen sich die sechs Kolonien zu einem Bundesstaat im Britischen Empire zusammen. Nunmehr bekam Australien den offiziellen Namen „Federal Commonwealth of Australia. Gleichzeitig wurde eine Verfassung verabschiedet, die sich an Vorbildern orientierte. Dies waren die britische und die US-amerikanische Verfassung. Und so entwickelte sich Australien im 20. Jahrhundert schnell weiter und lädt mit einer interessanten Geschichte zum Verweilen ein.

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Becci Januar 4, 2012 um 15:43

hallo,
ich halte in englisch ein referat über aust ralien und wollte die geschichte da oben lesen und irgendwie hab ich das ganze nicht so recht verstanden.
Ich würde mich freuen wenn sie mir helfen würden und mir das ganze erklären.. ich würde mich echt rießig freuen
Gruß Becci

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Becci Januar 4, 2012 um 15:46

ok habs verstanden tut mir leid hab ne andre seite gemeint

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Kevin April 28, 2015 um 09:02

Okö

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