Wir haben unseren Campingkocher verloren. Kaum, dass er einen Namen bekommen hatte (Coleman), war er auch schon verschwunden. Wir bemerkten es, als wir heute abend kochen wollten. Das Fach, in dem Coleman normalerweise steht, war leer. Wir stierten eine Weile hinein – was an der Situation nichts änderte – prüften dann die anderen Fächer und stellten anschließend den gesamten Camper auf den Kopf. Als auch das erfolglos geblieben war, stierten wir noch einmal ins leere Küchenfach und suchten nach Erklärungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Canberra ist eine merkwürdige Stadt. Auf jeden Fall ist sie nicht für Fußgänger gemacht. Nachdem ich gestern nach der Ankunft noch optimistisch eingeschätzt hatte, dass man sich alle Sehenswürdigkeiten locker erlaufen kann, musste ich das am Abend gründlich revidieren. Alle Wege sind ewig lang, und Fußwege gibt es auch nur in begrenztem Maß. Laufen ist hier einfach nicht vorgesehen. Ein Stadtzentrum existiert nicht (von der Shopping Mall mal abgesehen) und alles wirkt ziemlich versprengt. Kaum zu glauben, dass hier überhaupt 300.000 Menschen leben sollen, besteht die Stadt doch im Wesentlichen aus Wald. „Canberra is beautyful“ sagt das Orakel dazu. „It has a lot of space and green.” Den ganzen Beitrag lesen »

Nachdem ich lang und breit das Orakel (meinen lonely planet-Reiseführer) befragt hatte, stand unser Programm für die nächsten Tage fest. Am Freitagmorgen nahmen wir Abschied von unserer Bucht in Stanwell Park, erlaubten uns noch ein Bad im Ozean, packten den Camper und starteten südwärts Richtung Wollongong. Dort wollten wir den größten buddhistischen Tempel der südlichen Hemisphäre besichtigen, dann weiter ins Landesinnere nach Goulburn fahren, um eine Tour durch die älteste Brauerei Australiens mitzumachen und – bei ausreichend Zeit – später noch bei einem Wasserfall vorbeizuschauen. Tagesziel war Lake George, etwa 40 Kilometer vor den Toren von Canberra. Den ganzen Beitrag lesen »

Heute morgen bin ich am Pazifik aufgewacht. Stanwell Park hat einen wunderbaren Rastplatz direkt am Strand, den wir zum Übernachten angesteuert hatten. Nach Temperaturvorhersagen von bis zu 30 Grad war uns die Entscheidung für einen faulen Tag am Strand leicht gefallen. Wir frühstückten also bei leichter Briese unter blauem Himmel und mit Blick aufs Meer, dessen respektable Brandung die passende Geräuschkulisse lieferte. Bis auf ein paar Surfer und einen Schwarm Möwen war niemand sonst am Strand unterwegs. Den ganzen Beitrag lesen »


Seit Dienstag sind wir mit unserem Camper unterwegs. Robin sagt, er liegt auf der Straße wie eine Schrankwand, aber er steuert ihn souverän durch den Linksverkehr. Er hat sich auch schnell an die vertauschten Armaturen gewöhnt und betätigt nicht mehr den Scheibenwischer, wenn wir abbiegen wollen. Ich sitze daneben und lese Karte, was wider Erwarten noch nicht zu größeren Katastrophen geführt hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Ende September wechselte ich mit einem Flug von Perth nach Cairns von der Westküste zur Ostküste und von Süden nach Norden. Cairns war zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich verlassen, zumindest hatte ich diesen Eindruck. Das war wohl auch darauf zurückzuführen, dass das Klima langsam von der Trocken- zur Regenzeit überging. Die Campervan gestaltete sich daraufhin sehr schwierig, da innerhalb von nur wenigen Wochen beinahe die gesamte Flotte sich auf den Weg Richtung Süden befand. Dies sollte man bei seiner Reiseplanung unbedingt mit berücksichtigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Sydney

Nach 12Stunden im Bus und ohne Schlaf kam ich gegen 6Uhr morgens endlich in Sydney an. Der Bus fuhr über die berühmte Harbour Bridge und da ich das Glück hatte, auf der linken Seite zu sitzen, konnte ich sehen, wie die aufgehende Sonne mit ihren ersten Strahlen das noch viel berühmtere Opernhaus in ein goldenes Licht tauchte. Der Bus hielt gleich bei der Central Station und nachdem ich mir mein Gepäck geschnappt hatte, wurde mir erstmal so richtig bewusst, dass ich eigentlich gar nicht weiß, wo ich eigentlich hingehen soll. Ich hatte zwar die Adresse, aber keine Ahnung in welche Richtung ich gehen musste. Den ganzen Beitrag lesen »

Während Robin öfter mal eine ruhige Kugel schiebt, habe ich wie immer Hummeln im Hintern und streune durch die Stadt. Der Jetlag ist inzwischen so gut wie Geschichte, sodass ich wieder aufnahmefähig bin.
Allein unterwegs, kann ich hervorragend in der Luft herumgucken, Fotos schießen und überall stehen und sitzen bleiben, um Leute zu gucken. Das habe ich heute ausführlich getan, bin einmal quer durch die Innenstadt, dann zu jeder Pflanze im Botanischen Garten, vorbei am Opernhaus und von Warft 5 mit der Fähre unter der Harbour Bridge hindurch nach Darling Harbour. Den ganzen Beitrag lesen »

Wie verpeilt kann man eigentlich sein? Diese Frage stelle ich mir seit zwei Tagen ständig. Die Antwort: Es geht immer noch heftiger. Der 24-Stunden-Flug und die Zeitumstellung (immerhin zehn Stunden) haben mich in einen Zustand dauerhafter geistiger Abwesenheit versetzt. Dazu kommen die ungewohnt sommerlichen Temperaturen: Nach einem moderaten klimatischen Einstieg gestern ging das Thermometer heute auf 30 Grad hoch. Den ganzen Beitrag lesen »

Byron Bay

Um 7:40Uhr morgen verlies ich Rainbow Beach und stieg in den Bus nach Byron Bay. Die Fahrt war wie immer nicht sonderlich aufregend und gegen 12:30Uhr traf ich in Brisbain ein. Hier musste ich nicht nur den Bus wechseln, sondern hatte auch 2Stunden Aufenthalt. Im Busterminal machte ich Bekanntschaft mit einigen deutschen Backpackern. Den ganzen Beitrag lesen »

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