Rainbow Beach

Nachdem ich noch zwei weitere Nächte in Hervey Bay verbracht hatte, und mich fast zu tote Gelangweilt hatte, beschloss ich auf mehrfachen Anratens hin, nach Rainbow Beach zu fahren. Die 2stündige Busfahrt war schnell vorbei und der kleine Ort erreicht. Der Bus hielt direkt vor meinem Hostel, dem Dingo Resort. Trotz des exklusiven Namens bot das Hostel alles für den preisbewussten Backpacker. Die 7Peronen Zimmer gab es für 22$ die Nacht. Die Räume waren gut vorgerichtet, mit eigenem Bad und Spüle. Es gab einen Pool und eine Bar. Die Möbel waren in einem guten Zustand und das Internet konnte man mehr oder weniger gratis benutzen. Jeden Tag gab es Abendessen, dass man für 5$ genießen konnte und jeden Morgen frisch gemachte Pfannkuchen gratis. Der Alkohol war relativ billig und an manchen Abenden wurde Livemusik gespielt. Die meisten Leute, die hier ankamen bereiteten sich auf ihre Fraser Island Tour vor, die man auch von hier aus Starten konnte. Da ich das alles schon hinter mir hatte, genoss ich daher lieber den Strand von Rainbow Beach. Dieser kilometerlange Sandstrand, dessen Ende man mit bloßem Auge nicht erkennen konnte, bot mir eine gute Möglichkeit mich zu entspannen und zu faulenzen oder mich gegebenenfalls mit den hohen Wellen und der starken Strömung richtig zu verausgaben. Da es mir hier so gut gefiel, verlängerte ich meine 2Nächte um weitere Zwei und beschloss Brisbain ganz zu überspringen. Ich hatte einfach keine Lust auf Großstadt und so buchte ich 3Nächte in einem Hostel im berühmten Byron Bay. Warum es so berühmt war wusste ich nicht, aber jeder sagte mir, dass ich unbedingt da hingehen sollte.
Weiterhin hatte ich es nach langer Suche endlich geschafft, ein Hostel für meine Schwester und mich in Sydney zu buchen. Meine Wahl fiel auf das Mountbatten Hostel im Zentrum von Sydney. Die Bewertungen bei hostel.com lagen bei durchschnittlich 80%, was mir ein guter Kompromiss aus Preis (20$ pro Nacht) und Leistung erschien. Ich selbst buchte mich da ab dem 28.10. für 7Nächte ein und meine Schwester ab dem 30.10. für 5Nächte. Sollte das nicht ausreichen, konnte man ja immer noch um ein oder zwei Nächte verlängern.
Ansonsten gab es nicht wirklich etwas zu tun außer einer Wanderung zu den nahe gelegenen  Sandblow Dunes. Diese riesigen Dünen erreichten eine Höhe von knappen 120Metern und boten somit einen spektakulären Ausblick auf die umliegende Gegend. Zu einer Seite hin lag das unendliche Meer, dessen Wellen sich in weißem Schaum kurz vor dem Strand brachen. Auf der anderen Seite gab es einen dunkelgrünen Teppich aus Bäumen zu bestaunen, der soweit reichte, wie das Auge sehen konnte. Im Norden lag Fraser Island und weit, ganz weit im Süden musste irgendwo Sydney liegen.

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