Work & Travel für ein Jahr (Robin)

Robin reiste 2008 für knapp ein Jahr mit dem Rucksack durch Australien. Während seines Work and Travel Jahres hat er regelmäßige Reiseberichte geschrieben. Die Reiseberichte von Robin sind besonders interessant für Leute die ähnliches planen – in ihnen kann man die „Ups and Downs“ des Backpackerlebens in Australien sehr gut erleben.

  • Was zum Abschluss noch alles schief gehen kann Die Tage vergingen schnell. Es gab nicht viel zu tun und die Leute in dem Hostel waren alle super freundlich. Der Abschied viel nicht leicht, aber es musste weitergehen. Meine Campingsachen hatte ich bis auch die Luftmatratze wieder verkaufen können und das gab mir noch etwas Taschengeld. Mein Auto gab ich planmäßig und ohne Beanstandung ...
  • Abschied von Australien Die letzten Tage in Perth waren wenig aufregend, ich löste ein Bankkonto auf und beantragte meine Steuerrückerstattung für das Steuerjahr 2009 (was in Australien bereits im Juli 08 begann). Das Wetter zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite. Jeden Tag um die 35Grad und blauer Himmel von morgens bis abends. Schon seltsam, vor knapp ...
  • Hier ist nichts los Am nächsten Morgen war das schöne Wetter auch schon wieder vorbei. Ich packte also meine Sachen und verabschiedete mich von den zwei Kanadiern, mit denen ich am Abend vorher noch gequatscht und ein paar Bier getrunken hatte. Bei Picton suchte ich mir wieder einen der Conservation Parks und schlug da mein Zelt auf. Das Wetter ...
  • Mir ist langweilig, deshalb mal ein witziger Beitrag Das Neueste von den (fallenden) Börsen seht Ihr hier: Wer vor 18 Monaten 1000 Euro in die Aktien der Deutschen Bank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch rd. 170 Euro übrig. Wer jedoch vor 18 Monaten 1000 Euro in Krombacher Bier investiert hat, konnte: 18 Monate lang besoffen jede ...
  • Wetterbericht fürn Arsch Eigentlich wollte ich ja in den Süden der Insel fahren, doch nach einem Check des Wetterberichtes entschied ich mich nach Norden zu fahren, denn da sollte es fast die komplette kommende Woche schönes Wetter geben. Ich fuhr also zurück nach Greymouth und von da auf der 7 in nach Reefton. Zum ersten Mal fuhr ich ...
  • Küstenwechsel Leider erwies sich auch die zweite Nacht als äußerst unangenehm. Es war wieder bitterkalt und das machte das schlafen so gut wie unmöglich. Als ich am Morgen meine steifen Glieder aus dem Zelt quälte, hatte sich der blaue Himmel des vergangenen Abends wieder verabschiedet und versteckte sich hinter einer dichten Wolkendecke. Die Kopfschmerzen und das ...
  • Startschwierigkeiten auf Neuseeland „Wow!“, dachte ich mir, als das Flugzeug durch die Wolken brach. Direkt unter mir erstreckten sich grüne Berge und Hügel die nur wenig später Platz für ausgedehnte Agrarflächen machten. Genau so hatte ich mir Neuseeland vorgestellt. Das Flugzeug machte schließlich einen Bogen und ich konnte durch mein Fenster die Stadt Christchurch erblicken. Sie lag an ...
  • Wieder auf der Great Ocean Road Von Port Fairy aus ging es dann schließlich nach Warrnambool wo ich es doch dummerweise geschafft habe eine Delle in den Campervan zu fahren. Anstatt einen anderen Parkplatz zu nehmen, musste ich mich natürlich in den allerkleinsten zwängen. Es hätte auch fast geklappt, wäre da nicht dieser Baum mit den großen Wurzeln gewesen, die sehr ...
  • Die Goldfields Die Nacht war sehr kalt, doch zum Glück kam am nächsten Morgen die Sonne heraus und es wurde langsam aber sicher wieder angenehm warm. Wir starteten von unserem Rastplatz in dem kleinen Örtchen Woodend in Richtung Bendigo. Bendigo war eine relativ große und sehr schön hergerichtete Stadt. Während sich meine Schwester eine Kunstgalerie anschaute, tanke ...
  • Geschafft, die Runde ist komplett Schon seltsam wieder in Melbourne zu sein, denn vor ziemlich genau 9,5Monaten hatte hier alles angefangen. Wir ließen unser Auto in einem der nördlichen Vororte von Melbourne zurück und fuhren mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Da angekommen fiel mir die Orientierung doch merklich schwer, denn in der Zwischenzeit hatte ich schon wieder vieles Vergessen. ...
  • Die Südostküste Von Cooma aus folgten wir dem Snowy Mountains Highway bis zu einem kleinen Ort namens Bemboka. Hier nächtigten wir in der Nähe eines Sportplatzes. Wir freuten uns, auf eine Dusche am nächsten Morgen, doch die Klempner machten uns einen Strich durch die Rechnung. Ungeduscht bahnten wir unseren Weg zurück zur Küste. Wir wollten einen Strandtag ...
  • Kosciuszko National Park Wir verließen Stadt Richtung Westen auf der Cotter Road, die nach einigen Kilometern zur Paddys River Road wurde und in südlicher Richtung entlang des Namadgi National Parks verlief. Endlich wurde die Gegend wieder einsamer, auf der Straße begegnete man innerhalb einer Stunde nur eine handvoll Autos. Die Sonne strahlte, das Asphaltband wand sich nach links ...
  • Canberra Über Nacht fing es wieder an zu regnen doch es klarte sich rechtzeitig auf, als wir schließlich in der australischen Hauptstadt Canberra einliefen. Trotz der nur geringen Einwohnerzahl von ca. 350.000 hatte die Stadt eine beachtliche Größe. Die Stadt wurde von einem amerikanischen Architekten komplett durchgeplant und so wurde alles eine Nummer größer angelegt. Es ...
  • Unterwegs mit einem Campervan Es war Dienstag als wir unseren Campervan in Mascot, einem Vorort von Sydney, in Empfang nahmen. Der Camper war ein Mitsubischi Express mit 2,4Liter Motor und brandneu. Niemand hatte ihn vor uns benutzt und so waren sogar alle Utensilien, wie Geschirr und Besteck noch vollkommen unbenutzt. Zusätzlich haben wir noch zwei Campingstühle für 12$ gemietet ...
  • Die Ostküste, eine Zusammenfassung Ende September wechselte ich mit einem Flug von Perth nach Cairns von der Westküste zur Ostküste und von Süden nach Norden. Cairns war zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich verlassen, zumindest hatte ich diesen Eindruck. Das war wohl auch darauf zurückzuführen, dass das Klima langsam von der Trocken- zur Regenzeit überging. Die Campervan gestaltete sich daraufhin ...
  • Sydney Nach 12Stunden im Bus und ohne Schlaf kam ich gegen 6Uhr morgens endlich in Sydney an. Der Bus fuhr über die berühmte Harbour Bridge und da ich das Glück hatte, auf der linken Seite zu sitzen, konnte ich sehen, wie die aufgehende Sonne mit ihren ersten Strahlen das noch viel berühmtere Opernhaus in ein goldenes ...
  • Byron Bay Um 7:40Uhr morgen verlies ich Rainbow Beach und stieg in den Bus nach Byron Bay. Die Fahrt war wie immer nicht sonderlich aufregend und gegen 12:30Uhr traf ich in Brisbain ein. Hier musste ich nicht nur den Bus wechseln, sondern hatte auch 2Stunden Aufenthalt. Im Busterminal machte ich Bekanntschaft mit einigen deutschen Backpackern. Wir unterhielten ...
  • Rainbow Beach Nachdem ich noch zwei weitere Nächte in Hervey Bay verbracht hatte, und mich fast zu tote Gelangweilt hatte, beschloss ich auf mehrfachen Anratens hin, nach Rainbow Beach zu fahren. Die 2stündige Busfahrt war schnell vorbei und der kleine Ort erreicht. Der Bus hielt direkt vor meinem Hostel, dem Dingo Resort. Trotz des exklusiven Namens bot ...
  • Hervey Bay und Fraser Island Um 6Uhr morgens erreichte der Bus Hervey Bay. Der Shuttle Bus des Beaches Hostel in dem ich eingebucht hatte war über eine Stunde zu spät und als ich den Fahrer gesehen hatte, war mir auch klar warum. Aus dem Kleinbus taumelte ein kahl rasierter, dünner und blasser Mann von geschätzten 23Jahren. Seine Augen waren glasig ...
  • Segeln in den Whitsundays Wie geplant war ich um 8Uhr am festgelegten Treffpunkt. Kurze Zeit später wurden wir von einem der 3Crewmitglieder der Derwint Hunter (eine blonde Kanadierin) eingecheckt. Gemeinsam ging es dann zu unserem Schiff. Unsere Schuhe mussten wir, bevor wir das Boot betraten abgeben, um unschöne Kratzer an den Holzblanken zu vermeiden. Dann ging es auch schon ...
  • Ein Backpacker im Glück Es war der letzte Tag vor dem Auslaufen meines Bootes Derwint Hunter, wie man es mir gesagt hatte, checkte ich in OZ Australien Sailing Company ein, denen das Boot gehörte. Sie gaben wir einen grünen Beutel, in dem ich alle meine Sachen verstauen sollte, die ich während der 3tägigen Reise benötigen würde. Zusätzliche berechneten sie ...
  • Steuerprobleme Ich hatte vier Nächte in Airlie Beach zu überstehen, bis mein Segelschiff, die Derwint Hunter, ablegte. Die meiste Zeit verbrachte ich mit lesen und Sonnenbaden. Meine Sonnenbrille, die mir in Cairns kaputtgegangen war, schaffte ich zu einem Optiker. Und hier zeigte sich mal wieder eine australische Charaktereigenschaft, die ich nicht so sonderlich mochte. Ich lieferte ...
  • Airlie Beach Während der 8,5Stunden Busfahrt entlang des schnurrgeraden und ziemlich langweiligen Highways änderte sich die Landschaft zusehends. Der Highway folgte nicht immer der Küste, sondern machte ab und zu ein paar Abstecher etwas weiter in Landesinnere. Und je weiter man sich von der Küste entfernte, desto trockener wurde es. Der tropische Regenwald wich einer Gras- und ...
  • Das Geld geht weg wie nix Da ich viel Freizeit hatte, nutzte ich die Gelegenheit und plante meinen weiteren Trip. Der Weg bis Sydney war noch weit und ich musste langsam in die Pötte kommen. Nachdem ich mal wieder meinen Lonley Planet intensiv studiert hatte stand fest, dass mein nächstes Ziel Airlie Beach sein würde, das Tor zu den Whitsunday Islands. ...
  • Dann nehme ich eben den Bus Die restlichen zwei Tage in Cairns verbrachte ich damit meine Weiterreise zu planen und vorzubereiten. Eigentlich wollte ich mir ja eine Mitfahrgelegenheit suchen, hatte damit aber keinen Erfolg, da es einfach keine Angebote gab. Ich überlegte mir also entweder einen Campervan oder einen Kleinwagen zu mieten. Nachdem ich bei verschiedensten Verleihfirmen angefragt hatte, wurde mir ...
  • Tagestour 3: Tablelands and Waterfalls Adventure Tour Wieder stand ich um 7.30Uhr abreisebereit vor meinem Hostel und wieder sammelte mich ein Shuttlebus ein. Schnell wurde noch der übliche Papierkram erledigt und schon ging auf die 89$ teure Tagestour, diesmal in südlicher Richtung. Erster Halt waren die Babinda Boulders. Wir machten einen Spaziergang entlang eines Flussen, in dem wohl schon 7junge Männer, aufgrund einer ...
  • Tagestour 2: Skyrail – Kuranda – Scenic Railway Der zweite Tag begann um 8.30Uhr und strahlendem Sonnenschein. Diesmal war mein Ausflugsziel die umliegenden Berge. Für 85$ hatte ich mir ein Ticket für die längste Drahtseilbahn Australiens und die zweitlängste der Welt besorgt. Ebenfalls im Preis enthalten war ein Aufenthalt in einem Dorf namens Kuranda und ein Ticket für eine Fahrt mit der historischen ...
  • Tagestour 1: Cap Tribulation Um Punkt 7.30Uhr stand ich vor meinem Hostel, wo ich auf den Kleinbus wartete, der mich zu meinem ersten Tagesausflugziel Richtung Norden nach Cap Tribulation bringen sollte. Nur wenige Sekunden später gesellte sich Jana, eine deutsche Architektin, die ebenfalls in meinem Hostel wohnte zu mir, und es stellte sich heraus, dass wir beide auf den ...
  • Cairns Als wir Cairns anflogen wurde es bereits dunkel, die Wolken hingen immer noch schwer und dunkel am Himmel, die untergehende Sonne schickte ein goldenes Licht durch einige kleine Lücken am Horizont und ich fragte mich, ob ich aufgrund des Wetters schon in die Regenzeit geraten bin. Ich erreichte den Flughafen um 18.30Uhr, es war bereits ...
  • Der Weg nach Cairns Und endlich war es soweit, um 3Uhr morgen quälte ich mich müde aus meinem Bett. Ab ins Bad etwas frisch machen, und dann in die Küche zum Frühstück. Zwei Betrunkene, die die ganze Zeit lautstark in der Wäschekammer gesungen hatten, schleppten sich an mir vorbei ich in ihre Zimmer. Kurz vor 4Uhr verließ ich dann ...
  • 5 vor 12 Es war Dienstagabend und nur noch wenige Stunden bis zu meinem Flug raus aus Perth nach Cairns an die Ostküste. Um 4Uhr am nächsten Morgen sollte mich ein Shuttle Bus zum Flughafen bringen. Check-In um 5Uhr und Start um 6Uhr. Während der letzten Tage hatte ich noch einige Sachen zu erledigen. Ich musste meinen gesamten ...
  • Juhuuuu  Ja, jaaaaa, jaaaaaaaa!!!! Es ist geschafft!!! Endlich, geschafft. Ich hatte meinen letzten Arbeitstag erfolgreich hinter mich gebracht. Die letzten 12Tage hatte ich durchgearbeitet und ich freute mich wie Bolle auf die restlichen 3Monate in denen ich (hoffentlich) nicht wieder arbeiten musste. Ich konnte es kaum fassen, 3Monate war ich in Perth und habe ...
  • Die Uhr tickt Die Arbeit, die Stadt und das Hostel, alles hing mir gründlich zum Hals raus. Aber die Uhr tickte diesmal für mich. In 1,5Wochen wollte ich meine Arbeit endgültig an den Nagel hängen und hoffte, dass ich genug Geld für den Rest des Jahres angespart hatte. Die Zeit war reif endlich den Flug nach Cairns und ...
  • Betrunken in Perth (Abwechslung tut gut) Oha, was für eine Woche. Angefangen hatte alles damit, dass ich unglaublich genervt war und die Schnauze von allem gründlich voll hatte. Es gab absolut keine Abwechslung, jeden Tag stand ich um 5:30Uhr auf, ging zur Arbeit, schnappte mir den Besen und räumte auf, und das schon seit 3Wochen. Nachdem ich eine Unterhaltung mit angehört ...
  • Mein Chef Während meiner Zeit bei Cleanaway sind einige sehr sehr witzige Dinge passiert, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will und seltsamerweise hingen sie alle mit meinem Chef (Mick) zusammen. Zuerst mich ich natürlich ein paar Sachen zu meinem Chef selbst sagen, denn sonst würdet ihr die Storys nicht verstehen. Er ist schätzungsweise in den Mittvierzigern und ...
  • Arbeit, nichts als Arbeit Die Zeit verfliegt wenn man im Prinzip nichts anderes tut als zu Arbeiten. Bei Cleanaway hatte ich mich in der Zwischenzeit eingearbeitet und ein gewisser Alltag ist eingekehrt. Man kannte die Leute, man unterhielt sich über Gott und die Welt, machte Witze und versuchte irgendwie den Tag so gut wie möglich über die Runden zu ...
  • Time to say goodbye: Teil 2 und 3 In den vergangenen Tagen war unglaublich viel passiert. Ich hatte einen Tag frei, da ich mir einen Job suchen musste. Ich meldete mich also wieder beim Staff Rite Job Office und fragte nach, ob sie nicht irgendwas für mich hätten. Sie versprachen sich so bald wie möglich wieder zu melden. Mein nächster Weg führte mich ...
  • Freunde, Idioten und mein letzter Arbeitstag Es war Sonntag und Jan, der Hausmeister, fragte mich, ob ich nicht mein Tsatsiki und zwei Brote backen könnte. Er wollte nämlich zusammen mit ein paar anderen Hostelbewohner am Abend kochen und lud mich dazu ein. Natürlich sagte ich zu. Eigentlich wollten wir vorher auch noch die ein oder anderen Arbeiten im Hostel erledigen, doch ...
  • Arbeiten kann so viel Spaß machen Wieder war eine Woche vorbei, meine Arbeit auf dem Bau hatte ich immer noch und zusätzlich erledigte ich noch ein paar Aufgaben zusammen mit dem Hausmeister in meinem Hostel. Er war ziemlich frustriert über seine Arbeit, denn er war Holländer und hat andere Vorstellungen von Qualität als der australische Besitzer des Hostels. So war er ...
  • Das Bambu Ich wohnte jetzt schon 3Wochen in dem Hostel und ich musste gestehen, dass ich noch nie so gern in einem Backpackers gelebt hatte wie in diesem. Es war klein, mit 25$ auf dem ersten Blick recht teuer, die Waschräume waren winzig und es gab nicht einmal eine Steckdose, das Dach war undicht, es war kalt ...
  • Uff’m Bau Wir hatten also einen Job auf einer Baustelle bekommen. Diese lag in Morley, einem Vorort von Perth. Um 5.30Uhr morgens klingelte mein Wecker, und riss mich aus dem Tiefschlaf. Ich schleppte mich unter die heiße Dusche, um die Kälte der Nacht abzuwaschen und den Körper in Schwung zu bringen. Das schöne am zeitigen Aufstehen ist, ...
  • Blue Card Am nächsten Morgen gegen 8.30Uhr klingelte mein Handy. Das Job Office bei dem wir uns am Freitag beworben hatten boten uns einen Job auf dem Bau an. Die Bezahlung betrug 21$ die Stunde und wir konnten sofort am nächsten Tag anfangen. Einziger Haken war, dass wir unsere Blue Card machen mussten. Die Blue Card benötigt ...
  • Gehen oder bleiben? Es regnete und Arne und ich waren mal wieder auf Jobsuche. Wir druckten neue Lebensläufe und Standorte von Job Offices aus und machten uns auf den Weg. Unterwegs wurden wir mehrmals von heftigen Schauern überrascht, und bevor wir überhaupt das erste Job Office erreichten, entschieden wir uns zu unserem Auto zu laufen die Wege nicht ...
  • Perth Nachtrag Es war Sonntag, die Sonne schien und wir machten uns auf um Perth etwas näher zu erkunden. Vorbei an der Einkaufspassage führte uns unser Weg zunächst direkt zum Swan River. Entlang des Flusses gab es eine menge Parks mit allerhand künstlerischen Skulpturen und Statuen, für die die Einwohner in Perth wohl eine besondere Schwäche haben. ...
  • Unser neuer Job Unser Ziel war ein Büromöbelladen, die eine Containerlieferung erwarteten und Backpacker suchten um diese zu entladen, die Sachen auszupacken, zusammenzubauen und auszuliefern. Wir hatten etwas Schwierigkeiten den Laden zu finden, doch dann ging alles ganz schnell. Man erklärte uns was wir zu tun hatten, machten ein paar persönliche Angaben und schon am nächsten Tag sollte ...
  • Perth Perth ist die Metropole an der australischen Westküste und auch gleichzeitig die Hauptstadt von Western Australia. Mit ihren 1,4Millionen Einwohnern ist sie mit Abstand die größte Stadt im Umkreis von mehreren tausend Kilometern und beherbergt unglaubliche 70% der Gesamtbevölkerung Western Australias. Aber dennoch ist sie kein Vergleich mit den Großstädten an der Nord- und Ostküste. ...
  • Der Weg nach Perth Um 5Uhr morgens machten wir uns mal wieder auf den Weg. Es war kalt. Zum Glück hatte uns der Typ, der die Nachtschicht an der Rezeption schob, die zu viel gezahlte Nacht noch zurückerstattet. Wir hatten schon am Tag vorher versucht unser Geld zurückzubekommen, doch da hatten wir keine Chance. Mit 26$ mehr in der ...
  • Hummeln im Hintern Mal wieder hatten wir uns bei den lokalen Pearlingunternehmen und im Job-Office beworben, doch die Reaktionen vielen wenig positiv aus. Auch unser Auto fand wenig Anklang, weder unter den Backpackern noch unter den Einheimischen. Wir wurden nervös. Eigentlich wollten wir nur eines: Weg von hier!!! Bereits am Freitag hielt es Arne nicht mehr aus. Er ...
  • Time to say goodbye Tja, so schnell kann es gehen. Sam, der Farmmanager hat Wort gehalten und seine Beziehungen spielen lassen. So konnte er zumindest einen von uns einen Job vermitteln, und dieser Glückliche war Luca. Er hatte eine Stelle auf einer anderen Pearlingfarm bekommen. Arne und ich sollten am Mittwoch um 17Uhr zurück nach Broome geflogen werden, Luca ...
  • Und wieder aus dem Paradies geworfen Wir hatten gerade den 5.Tag hinter uns gebracht. Alles lief super, dachten wir zumindest. Beim Abendessen fragte mich Luca, wie wir es denn jetzt mit unserem Auto machen sollten. Er schlug vor es nach Perth zu fahren und da zu verkaufen. Ich sagte, dass ich das jetzt noch nicht wüsste, erstmal wollte ich den Pearlingjob ...
  • Immer wieder sonntags… Sonntags wurde immer nur einen halben Tag lang gearbeitet aber dennoch voll bezahlt. Eine Stunde später Aufstehen versüßte einen den Tag noch zusätzlich. Dementsprechend gönnen sich am Samstagabend viele ein Bier mehr. Die ganzen Leute wirkten dann auch nochmals viel offener, lachten mehr, spielten Gitarre und tanzten. Die Arbeit am Sonntag beschränkte sich meistens auf ...
  • Ein typischer Tag auf einer Pearlfarm Der Tag auf einer Pearlfarm war lang und begann daher bereits um 4Uhr morgens. Einen Wecker brachte man nicht, den Job übernahm eine Sirene die über die ganze Farm schallte. Man rieb sich den Schlaf aus den Augen und schleppte seine müden Knochen, die aller Wahrscheinlichkeit nach noch von Vortag weh taten zu den Toiletten. ...
  • Kuri Bay 10 Minuten vor 5Uhr trafen wir am Flughafen ein, keiner war zu sehen. Eine Tür die mit einem Zahlenschloss gesichert war stand offen. Wir gingen hinein und trafen auf einem Flughafenmitarbeiter, der uns bat, in einer der Wohncontainer platz zu nehmen und auf die anderen zu warten. Mit der Zeit trafen der Pilot, Copilot und ...
  • Warten nervt Das Wochenende hatten wir gerade so mit Sonne, Strand und Schwimmen hinter uns gebracht. Eine neue Woche hatte begonnen und wir warteten gespannt auf den versprochenen Anruf von Paspaley. Es war Montagnachmittag, kein Anruf. Wir fuhren zu Paspaley um die Situation auszukundschaften. Die Chefin war nicht da und eine herbeieilende Sekretärin konnte unsere Verträge nicht ...
  • Wir sind dann erstmal weg Hallo liebe Leser, es ist geschafft, wir haben heute den Vertrag bei Paspaley unterzeichnet. Morgen früh starten wir per Wasserflugzeug nach Kuri Bay. Dort werden wir dann entweder 2 oder sogar 5Wochen bleiben um Austern zu säubern. Während dieser Zeit haben wir weder Handyempfang noch Internet  (wahrscheinlich). Falls ihr also länger nichts von uns hören solltet  ...
  • Freude und Trauer Der Tag begann damit, dass Arne und ich John zum Flughafen fuhren. Seine Maschine startete kurz nach 9Uhr Richtung Darwin. John wollte irgendwann im Oktober wieder zurück nach England fliegen und sich dann als Touristenführer in York bzw. London selbstständig machen. Er versprach uns, uns alle einzuladen, sobald er seine Pläne in die Tat umgesetzt ...
  • Neue Hoffnung Ich hatte seit Monaten die erste Nacht in einem richtigen Bett hinter mich gebracht und saß in der Hostelküche. Ich löffelte gerade Cornflakes aus einer Schüssel als plötzlich mein Handy klingelte. Es war Arne. Er rief mich von unserem Zimmer aus an und erzählte mir, dass soeben Paspaley (größtes Pearlingunternehmen in Australien) bei ihm angerufen ...
  • Eine Frage der Willensstärke Die 7Tage, die wir uns auf dem Campingplatz eingemietet hatten waren um. Wir mussten uns entscheiden, ob wir noch eine weitere Woche auf dem versifften, doch dafür auch relativ billigen Campingplatz bleiben sollten, oder ob wir uns einen besseren, aber dafür auch teureren Campingplatz suchen sollten. Als wir darüber diskutierten traf Arne eine unerwartete Entscheidung. ...
  • Wir sind alle wieder am Anfang Um 8Uhr fuhr ich Luca zur Arbeit. Nachdem ich ihn abgeliefert hatte fuhr ich zurück zum Campingplatz, Arne war bereits duschen. Der Plan war, den ganzen Tag nach einem Job zu suchen. Doch schon 5min nachdem ich den Campingplatz erreicht hatte, bekam ich eine SMS von Luca. Er schrieb nur: „Komm mal bitte her.“. Ich ...
  • Was ist hier bloß los? Am nächsten Morgen fuhr ich zunächst Luca zum Probearbeiten. Arne bereits kurz ein paar Stunden früher aufgestanden, da sein Arbeitgeber ihn schon kurz nach 5Uhr morgens abholte. Ich traf mich gegen 9Uhr mit John, Vanessa und Gita zu unserem gemeinsamen Ausflug. Aber wie sollte es auch anders sein, ich war seit fast einem Monat in ...
  • Kein Job für mich Am nächsten Tag machten wir uns erneut auf die Suche nach Jobs. Arne wurde in der örtlichen Einkaufspassage fündig. Er bewarb sich auf eine Stelle als Fahrer für eine Agentur, die Reisen in die Kimberleys veranstaltete. Nach einem kurzen Gespräch und einigen Minuten des Zögerns sagte er zu, sich zunächst einmal seine Aufgaben vor Ort ...
  • Es geht rund Nach 3Wochen des Nichtstuns beschlossen wir aktiv zu werden. Wir zogen uns gute Klamotten an, und fuhren zu jedem Restaurant, Shop, Firma oder Hostel um uns Jobs zu suchen. Egal was, Hauptsache wir verdienten etwas Geld um uns über Wasser halten zu können. Gleichzeitig beschlossen wir auch unser Auto zum Verkauf anzubieten. Es wurde Zeit ...
  • Aus dem Paradies geworfen Wir liebten unseren Campingplatz, das einzig Gute, was uns bis dahin in Broome passiert war. Als ich mal wieder im Büro des Campingplatzes verlängern wollte, sagt die Frau zu mir: „Tut mir leid, aber ihr könnt nicht verlängern, ihr müsst morgen früh hier raus.“ Ich dachte mein Englisch ließ mich gerade am Stich, denn das ...
  • Alte Freunde John, ein Engländer, den wir in Melbourne kennen lernten, war nach Broome gekommen. Er schlief in einem Hostel und war sich noch nicht sicher drüber, ob er hier in Broome arbeiten gehen wollte. Er hatte auch noch einen englischen Freund im Schlepptau, Richi. Die beiden wollten unbedingt an den Cable Beach, und da wir nichts ...
  • Beach Paaaarty Es war Samstagabend und Arne hatte seine erste Schicht als Barkeeper beim Pferderennen hinter sich gebracht. Ein völlig betrunkener Gast hatte ihm 23$ Trinkgeld zugesteckt, diese investierten wir gleich in eine 24er Packung Carlton Cold Bier. Der Plan war es, sich am Strand unseres Campingplatzes einen schöne Zeit zu machen, aber sollte dann doch alles ...
  • Endlich etwas Arbeit Eines Tages klingelte morgens das Handy von Arne und mir. Es war die Frau vom Grunt Job Office, bei denen wir uns wegen Pearlingjobs angemeldet hatten. Zwar hatte sie kein Pearling für uns, doch wir sollten auf dem Gelände der Pferderennbahn helfen ein paar Stoffdächer aufzuspannen, damit die Besucher nicht in der prallen Sonne stehen ...
  • Was wollen die vielen Leute hier? An einem lauen Abend, wir hatten gerade gegessen, stellten wir fest, dass in den letzten Minuten eine ganze Reihe von Menschen mit Klappstühlen und Fotoapparaten bewaffnet an unserem Zelt vorbei Richtung Strand liefen. Anfangs dachten wir uns nichts dabei, doch mit jeder Minute wurden es mehr und mehr. Kurz darauf kam Luca zurück und meinte, ...
  • Laaaaaaangweilig Hmmm…joar….also, wenn ich mein letztes bisschen Grips anstrenge, dass noch verblieben ist, dann würde ich mal schätzen, dass wir jetzt seit 2Wochen in Broome sind. 2Wochen des nahezu absoluten Nichtstuns. 2Wochen in denen man sein Gehirn nur durch das Lesen von englischen Büchern wenigstens etwas beansprucht. Seit 2 Wochen sieht unser Tagesablauf immer gleich aus: ...
  • Ohne Moos nix los und ohne Knete keine Fete Selbst das schönste Paradies kann mit der Zeit stink langweilig werden, wenn man kein Geld hat. Wir waren nun mittlerweile eine Woche in Broome und warteten auf das Pearling. Wir hatten eigentlich angenommen, dass uns die Jobbüros bis zum Beginn der Pearlingsaison noch andere Jobs vermitteln würden, doch wir hatten nichts wieder gehört. So mussten ...
  • Die Jagt nach den Perlen beginnt Am zweiten Tag machten wir uns auf unsere Labensläufe unters Volk zu bringen. Wir gingen die Adressliste durch, die wir von der Touristeninformation erhalten hatten. Nach mehreren Anrufen wunderten wir uns allerdings, denn überall sagte man uns, dass die Pearlingsaison noch nicht begonnen habe. Irgendwie seltsam, denn als wir von Darwin aus angerufen hatten, versicherte ...
  • Endlich in Broome Am frühen Nachmittag erreichten wir Broome. Es war drückend heiß, aber wenigstens hatte die Luftfeuchtigkeit merklich nachgelassen. Unser erster Weg führte uns direkt zum Touristeninformationszentrum, das praktischerweise  gleich am Ortseingang lag. Wir holten uns eine Straßenkarte und ließen uns eine Adressenliste von ansässigen Pearlingfarmen und Jobagenturen geben sowie eine Übersicht mit Campingplätzen. Wir fuhren quer ...
  • Der Weg nach Broome Um Darwin zu verlassen blieb uns nichts anderes übrig, als wieder den Stuart Highway zu nehmen, den wir gekommen waren. Wir hätten gern eine andere Straße genommen, um noch mehr von der Landschaft zu sehen, doch wir hatten es eilig und andere Highways gab es nicht. Unser Weg führte uns zunächst 300km zurück bis nach Katherine. ...
  • Darwin „The Top End“, weit im Norden von Australien gelegen, erreichten wir kurz nach 18Uhr. Wir wählten den Shady Glen Caravan Park, direkt am Stuart Highway und ca. 10min vom Zentrum Darwins entfernt, als Schlafplatz aus. Die Preise waren gesalzen, 40,50$ für 3Personen pro Nacht. Die Zeltplätze lagen ca. 20Meter neben dem Highway, nur durch einen ...
  • Der Weg nach Darwin Auf dem Stuart Highway nach Darwin gab es nicht sonderlich viel zusehen. Zunächst waren die Devils Marbles. Eine Ansammlung von Granitblöcken die durch Hebung und Erosion eine kugelförmige Gestalt angenommen haben. Aus unserer Sicht nicht wirklich spektakulär, da wir so etwas ähnliches auch schon auf Kangaroo Island (Remarkable Rocks) gesehen hatten. Weiterhin gibt am Highway ein ...
  • Die beste Nacht in Alice Am vorletzten Abend gab es eine Überraschung, wir saßen gerade in unserem Auto auf dem Campingplatz und waren in unsere Bücher vertieft, als es an die Heckscheibe klopfte. „Jan Arne Rabe“, tönte es in einem seltsamen Akzent. Wir drehten uns um da standen die beiden dänischen Mädels, die wir auf Kangaroo Island getroffen hatten. Über ...
  • One week in Alice Alice Springs, the Alice, einst eine Telegraphenstation, ein Vorposten der Zivilisation mitten im Outback. Heute ein grüner Fleck, eine Oase mitten im wilden und rauen Zentrum. Betritt man die Stadt aus südlicher Richtung, kommt man zunächst an dem kleinen Flughafen vorbei. Danach heißt einem eine gemauerte Wand mit der Aufschrift „Alice Springs“ willkommen. Danach folgt ...
  • Es gibt wieder was zu lesen Hallo liebe Leser, es ist viel passiert und endlich bin ich wieder dazu gekommen viel Lesestoff für euch hochzuladen. Ich hatte aber keine Zeit zum Korrekturlesen, wer also Fehler findet kann sie behalten. Mittlerweile sind wir in Alice Springs angekommen. Die Stadt ist super, quasi eine Oase in der Wüste. Wir bleiben hier ein paar Tage und ...
  • Ich Fliege, du genervt Seit dem wir in den Flinders Ranges und damit im Outback waren, wurden die Fliegen immer lästiger. Am Anfang waren es nur ein oder zwei die sich immer wieder auf unserem Körper und vor allem im Gesicht niederließen,  doch mit jedem Kilometer den wir weiter ins Zentrum fuhren wurde es schlimmer. Sobald man aus dem ...
  • Kings Canyon Etwas nordöstlich vom Ayers Rock liegt der Kings Canyon, eine Bergkette in dem sich während der Jahrmillionen tiefe Schluchten gebildet hatten. Auf dem Weg dahin folgte die Straße für mehrere Kilometer dieser Bergkette. Im Kings Resort wollten wir unseren fast leeren Gastank wieder auffüllen, doch zu unserem Pech war die einzige Zapfsäule mit Gas außer ...
  • Uluru (Ayers Rock) und die Olgas Vor Kulgera hatten wir auch die Grenze zum Northern Territory überquert. Auf einer riesigen Fläche, die aber vorwiegend nur Wüstengebiete aufweisen kann, wohnen gerade mal 200.000Menschen, also nur 1% der Gesamtbevölkerung von Australien. Dennoch hat dieser Staat mit dem Ayers Rock, den Olgas, Kings Canyon und den tropischen Kakadu National Park im Norden einiges an ...
  • Leigh Creek und Oodnadatta Track Als wir Leigh Creek erreichten war unsere erste Anlaufstelle eine Tankstelle. Die Preise waren genau wie bei den anderen Orten vorher erschreckend hoch. Und genau wie die meisten anderen Tankstellen im Outback auch, hatte auch diese eine Autowerkstadt mit Reifenservice. Auf das Schlimmste vorbereitet fragten wir nach dem Preis. Der Mechaniker schaute sich den Reifen ...
  • Wenn die Natur ruft Sicherlich brennt ihr darauf zu erfahren, wie wir unsere großen und kleinen Geschäfte erledigt hatten, wenn wir nicht auf einem Campingplatz übernachteten. Nun, die Antwort ist ganz einfach, man geht in die freie Natur. Dabei gibt es mehrere Varianten, je nach dem wieviel Komfort man sich selbst gönnen möchte. Für das eilige Geschäft reicht Klopapier ...
  • Die Flinders Ranges Entlang der A32, dem Barrier Highway führte uns unser Weg  vorbei an Elizabeth, Gwaler und Burra. Leider war es schon seit dem wir Adelaide verlasen hatten dunkel und man konnte nicht wirklich etwas von der Landschaft erkennen, die an einem vorbei flog. Das Auto bis unters Dach vollgeladen. Als Abendbrot gab ein Foot-Long Subway Sandwich, ...
  • Und plötzlich… … war alles vorbei. Nachdem wir am Montagmorgen der vierten Woche pünktlich zur Arbeit auf der Matte standen, meinte Gordon zu uns: „Ich dachte ich hätte euch am Freitag gesagt, dass ich euch nicht mehr brauche?“. Das hatte er aber nicht und so habe wir ein ganzes Wochenende verschwendet. Ein fettes Grinsen zog sich über ...
  • Was kann man so tun auf Kangaroo Island Kangaroo Island ist wunderschön und hat vor allem einige der schönsten Strände Australiens, wenn nicht sogar der ganzen Welt zu bieten. Das Klima ist das ganze Jahr über bei weitem nicht so extrem wie auf dem Festland. Besucht man die Insel im Sommer, sind alle Felder und Wiesen braun und ausgetrocknet. Im Herbst beginnt es ...
  • The Show must go on Die Tage vergehen wie im Flug, wir waren bereits knappe 3 Wochen auf Kangaroo Island und uns alle zog es wieder zurück auf die Straße, weg von der Insel. Gordon meinte er hätte noch Arbeit für eine weiter Woche, doch nach dem er uns vorgeworfen hatte, dass wir hier zu unkonzentriert (um es milde auszudrücken) ...
  • Man gewöhnt sich daran Am Anfang waren wir mit der Arbeit und vor allem der Unterkunft sehr unzufrieden. Aber man gewöhnte sich daran. Gegen die Kälte hatten wir uns ein paar Decken von Gordons Frau besorgt und den Holzofen in der Küche wieder flott gemacht. Dass man so weit weg von allem Anderen war störte uns auch nicht mehr, ...
  • Raus aus dem Schuppen Fast zwei Wochen haben wir in der großen Halle an der Maschine Kartoffeln sortiert. Jeden Tag arbeiteten wir 10 Stunden oder mehr in einzigen großen Staubwolke und sahen nach der Arbeit aus wie die Essenkehrer. Nachdem wir aber fast alle Kisten mit Kartoffeln aussortiert hatten ging es dann endlich auf das Feld. Da Luca, seit ...
  • Das Leben auf der Kartoffelfarm Es war kalt, und ab und zu hörten wir eine Maus, wie sie sich mit leisen Kratzgeräuschen ihren Weg durch das Zimmer bahnte. Ohne wirklich viel geschlafen zu haben quälten wir uns am nächsten Morgen gegen 6:30Uhr aus dem Bett. Die Glieder waren steif von der Kälte. Wir schaufelten unser Müsli in uns hinein und ...
  • Kangaroo Island Am Ostermontag konnten wir endlich Adelaide verlassen. Wir packten unser Auto und nahmen Kurs Richtung Cape Jervis, von wo aus unsere Fähre um 12 Uhr Mittags ablegte. Unterwegs genossen wir noch die herrliche Landschaft. Die Straße führte uns zunächst an den Rand des McLaren Valley, wo sie sich in sehr vielen Kurven durch die angrenzenden ...
  • Die nächsten Wochen Hallo liebe Leser,  wie ihr ja aus den aktuellen Berichten schon erfahren habt, fahren wir am Montag den 24.03.08 nach Kangaroo Island weiter. Dort nehmen wir für unbestimmte Zeit einen Job auf einer Kartoffelfarm an. Da diese Farm 40km außerhalb der nächsten Ortschaft liegt, kann ich nicht genau sagen, wann wir wieder neue Berichte schreiben oder ...
  • Und wieder hilft der Zufall Es war der letzte Arbeitstag vor Ostern als wir nach getaner Arbeit in unser Auto stiegen und uns fragten, wie es denn jetzt weitergehen sollte? Wir hatten nicht genug Geld um nach Perth zu kommen aber wir wollten hier unbedingt weg, denn wir hatten langsam genug von Adelaide. In dem Moment schaute Arne auf sein ...
  • Camping international, ich vermisse es Der Lakeside Caravan Park in McLaren Vale war für fast 4 Wochen unser Campingplatz. Doch irgendwie war er mehr. Da McLaren Vale eines der wichtigsten Weinanbaugebiete in ganz Australien ist, ist es auch ein Sammelbecken für Backpacker aus der ganzen Welt, die hier Halt machen um ihr Reisebudget durch Grapepicking aufzubessern. Ein ständiges kommen und ...
  • Ich liebe Rod Stewart Ja, ihr habt ganz richtig gelesen…nein, nicht wegen seiner Musik. Obwohl ich zugeben muss, dass er ein paar ganz gute Lieder geschrieben hat. Mal Spaß beiseite, durch ihn hatten wir nämlich eine neue Arbeit bekommen. Zwei Tage nach dem Konzert, dass er hier in McLaren Vale gegeben hatte, fuhren wir wie jeden Morgen zu dem ...
  • Der beste Alkohol der Welt? Die letzten Tage gab es nicht wirklich viel zu tun. Die Arbeit beschränkte sich meistens nur auf 3 bis 6 Stunden am Tag. Die restliche Freizeit verbrachten wir mit schlafen und faulenzen. Das Wetter war extrem wechselhaft und teilweise auch richtig kalt. Wer hätte gedacht, dass man in Australien die meiste Zeit mit langen Hosen ...
  • Grapepicking Der Arbeitstag als Fruitpicker beginnt mit dem Morgengrauen, und das ist 6:30Uhr. Vorher muss man sich allerdings noch duschen, frühstücken und zum Arbeitsplatz fahren. Das heißt Aufstehenszeit ist 5 Uhr! Nachdem wir erst gegen Mitternacht ins Bett gekommen sind war es für uns recht hart so zeitig aufzustehen. Müde und verquollen schleppten wir uns zu den ...