Work & Travel für ein Jahr (Robin)

Robin reiste 2008 für knapp ein Jahr mit dem Rucksack durch Australien. Während seines Work and Travel Jahres hat er regelmäßige Reiseberichte geschrieben. Die Reiseberichte von Robin sind besonders interessant für Leute die ähnliches planen – in ihnen kann man die “Ups and Downs” des Backpackerlebens in Australien sehr gut erleben.

  • Was zum Abschluss noch alles schief gehen kann

    Die Tage vergingen schnell. Es gab nicht viel zu tun und die Leute in dem Hostel waren alle super freundlich. Der Abschied viel nicht leicht, aber es musste weitergehen. Meine Campingsachen hatte ich bis auch die Luftmatratze wieder verkaufen können u...

  • Abschied von Australien

    Die letzten Tage in Perth waren wenig aufregend, ich löste ein Bankkonto auf und beantragte meine Steuerrückerstattung für das Steuerjahr 2009 (was in Australien bereits im Juli 08 begann). Das Wetter zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite....

  • Hier ist nichts los

    Am nächsten Morgen war das schöne Wetter auch schon wieder vorbei. Ich packte also meine Sachen und verabschiedete mich von den zwei Kanadiern, mit denen ich am Abend vorher noch gequatscht und ein paar Bier getrunken hatte. Bei Picton suchte ich mir...

  • Mir ist langweilig, deshalb mal ein witziger Beitrag

    Das Neueste von den (fallenden) Börsen seht Ihr hier: Wer vor 18 Monaten 1000 Euro in die Aktien der Deutschen Bank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch rd. 170 Euro übrig. Wer jedoch vor 18 M...

  • Wetterbericht fürn Arsch

    Eigentlich wollte ich ja in den Süden der Insel fahren, doch nach einem Check des Wetterberichtes entschied ich mich nach Norden zu fahren, denn da sollte es fast die komplette kommende Woche schönes Wetter geben. Ich fuhr also zurück nach Greymouth...

  • Küstenwechsel

    Leider erwies sich auch die zweite Nacht als äußerst unangenehm. Es war wieder bitterkalt und das machte das schlafen so gut wie unmöglich. Als ich am Morgen meine steifen Glieder aus dem Zelt quälte, hatte sich der blaue Himmel des vergangenen Abe...

  • Startschwierigkeiten auf Neuseeland

    "Wow!", dachte ich mir, als das Flugzeug durch die Wolken brach. Direkt unter mir erstreckten sich grüne Berge und Hügel die nur wenig später Platz für ausgedehnte Agrarflächen machten. Genau so hatte ich mir Neuseeland vorgestellt. Das Flugzeug m...

  • Wieder auf der Great Ocean Road

    Von Port Fairy aus ging es dann schließlich nach Warrnambool wo ich es doch dummerweise geschafft habe eine Delle in den Campervan zu fahren. Anstatt einen anderen Parkplatz zu nehmen, musste ich mich natürlich in den allerkleinsten zwängen. Es hät...

  • Die Goldfields

    Die Nacht war sehr kalt, doch zum Glück kam am nächsten Morgen die Sonne heraus und es wurde langsam aber sicher wieder angenehm warm. Wir starteten von unserem Rastplatz in dem kleinen Örtchen Woodend in Richtung Bendigo. Bendigo war eine relativ g...

  • Geschafft, die Runde ist komplett

    Schon seltsam wieder in Melbourne zu sein, denn vor ziemlich genau 9,5Monaten hatte hier alles angefangen. Wir ließen unser Auto in einem der nördlichen Vororte von Melbourne zurück und fuhren mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Da angekommen fi...

  • Die Südostküste

    Von Cooma aus folgten wir dem Snowy Mountains Highway bis zu einem kleinen Ort namens Bemboka. Hier nächtigten wir in der Nähe eines Sportplatzes. Wir freuten uns, auf eine Dusche am nächsten Morgen, doch die Klempner machten uns einen Strich durch ...

  • Kosciuszko National Park

    Wir verließen Stadt Richtung Westen auf der Cotter Road, die nach einigen Kilometern zur Paddys River Road wurde und in südlicher Richtung entlang des Namadgi National Parks verlief. Endlich wurde die Gegend wieder einsamer, auf der Straße begegnete...

  • Canberra

    Über Nacht fing es wieder an zu regnen doch es klarte sich rechtzeitig auf, als wir schließlich in der australischen Hauptstadt Canberra einliefen. Trotz der nur geringen Einwohnerzahl von ca. 350.000 hatte die Stadt eine beachtliche Größe. Die Sta...

  • Unterwegs mit einem Campervan

    Es war Dienstag als wir unseren Campervan in Mascot, einem Vorort von Sydney, in Empfang nahmen. Der Camper war ein Mitsubischi Express mit 2,4Liter Motor und brandneu. Niemand hatte ihn vor uns benutzt und so waren sogar alle Utensilien, wie Geschirr ...

  • Die Ostküste, eine Zusammenfassung

    Ende September wechselte ich mit einem Flug von Perth nach Cairns von der Westküste zur Ostküste und von Süden nach Norden. Cairns war zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich verlassen, zumindest hatte ich diesen Eindruck. Das war wohl auch darauf zurüc...

  • Sydney

    Nach 12Stunden im Bus und ohne Schlaf kam ich gegen 6Uhr morgens endlich in Sydney an. Der Bus fuhr über die berühmte Harbour Bridge und da ich das Glück hatte, auf der linken Seite zu sitzen, konnte ich sehen, wie die aufgehende Sonne mit ihren ers...

  • Byron Bay

    Um 7:40Uhr morgen verlies ich Rainbow Beach und stieg in den Bus nach Byron Bay. Die Fahrt war wie immer nicht sonderlich aufregend und gegen 12:30Uhr traf ich in Brisbain ein. Hier musste ich nicht nur den Bus wechseln, sondern hatte auch 2Stunden Auf...

  • Rainbow Beach

    Nachdem ich noch zwei weitere Nächte in Hervey Bay verbracht hatte, und mich fast zu tote Gelangweilt hatte, beschloss ich auf mehrfachen Anratens hin, nach Rainbow Beach zu fahren. Die 2stündige Busfahrt war schnell vorbei und der kleine Ort erreich...

  • Hervey Bay und Fraser Island

    Um 6Uhr morgens erreichte der Bus Hervey Bay. Der Shuttle Bus des Beaches Hostel in dem ich eingebucht hatte war über eine Stunde zu spät und als ich den Fahrer gesehen hatte, war mir auch klar warum. Aus dem Kleinbus taumelte ein kahl rasierter, dü...

  • Segeln in den Whitsundays

    Wie geplant war ich um 8Uhr am festgelegten Treffpunkt. Kurze Zeit später wurden wir von einem der 3Crewmitglieder der Derwint Hunter (eine blonde Kanadierin) eingecheckt. Gemeinsam ging es dann zu unserem Schiff. Unsere Schuhe mussten wir, bevor wir ...

  • Ein Backpacker im Glück

    Es war der letzte Tag vor dem Auslaufen meines Bootes Derwint Hunter, wie man es mir gesagt hatte, checkte ich in OZ Australien Sailing Company ein, denen das Boot gehörte. Sie gaben wir einen grünen Beutel, in dem ich alle meine Sachen verstauen sol...

  • Steuerprobleme

    Ich hatte vier Nächte in Airlie Beach zu überstehen, bis mein Segelschiff, die Derwint Hunter, ablegte. Die meiste Zeit verbrachte ich mit lesen und Sonnenbaden. Meine Sonnenbrille, die mir in Cairns kaputtgegangen war, schaffte ich zu einem Optiker....

  • Airlie Beach

    Während der 8,5Stunden Busfahrt entlang des schnurrgeraden und ziemlich langweiligen Highways änderte sich die Landschaft zusehends. Der Highway folgte nicht immer der Küste, sondern machte ab und zu ein paar Abstecher etwas weiter in Landesinnere. ...

  • Das Geld geht weg wie nix

    Da ich viel Freizeit hatte, nutzte ich die Gelegenheit und plante meinen weiteren Trip. Der Weg bis Sydney war noch weit und ich musste langsam in die Pötte kommen. Nachdem ich mal wieder meinen Lonley Planet intensiv studiert hatte stand fest, dass m...

  • Dann nehme ich eben den Bus

    Die restlichen zwei Tage in Cairns verbrachte ich damit meine Weiterreise zu planen und vorzubereiten. Eigentlich wollte ich mir ja eine Mitfahrgelegenheit suchen, hatte damit aber keinen Erfolg, da es einfach keine Angebote gab. Ich überlegte mir als...

  • Tagestour 3: Tablelands and Waterfalls Adventure Tour

    Wieder stand ich um 7.30Uhr abreisebereit vor meinem Hostel und wieder sammelte mich ein Shuttlebus ein. Schnell wurde noch der übliche Papierkram erledigt und schon ging auf die 89$ teure Tagestour, diesmal in südlicher Richtung. Erster Halt waren d...

  • Tagestour 2: Skyrail – Kuranda - Scenic Railway

    Der zweite Tag begann um 8.30Uhr und strahlendem Sonnenschein. Diesmal war mein Ausflugsziel die umliegenden Berge. Für 85$ hatte ich mir ein Ticket für die längste Drahtseilbahn Australiens und die zweitlängste der Welt besorgt. Ebenfalls im Preis...

  • Tagestour 1: Cap Tribulation

    Um Punkt 7.30Uhr stand ich vor meinem Hostel, wo ich auf den Kleinbus wartete, der mich zu meinem ersten Tagesausflugziel Richtung Norden nach Cap Tribulation bringen sollte. Nur wenige Sekunden später gesellte sich Jana, eine deutsche Architektin, di...

  • Cairns

    Als wir Cairns anflogen wurde es bereits dunkel, die Wolken hingen immer noch schwer und dunkel am Himmel, die untergehende Sonne schickte ein goldenes Licht durch einige kleine Lücken am Horizont und ich fragte mich, ob ich aufgrund des Wetters schon...

  • Der Weg nach Cairns

    Und endlich war es soweit, um 3Uhr morgen quälte ich mich müde aus meinem Bett. Ab ins Bad etwas frisch machen, und dann in die Küche zum Frühstück. Zwei Betrunkene, die die ganze Zeit lautstark in der Wäschekammer gesungen hatten, schleppten sic...

  • 5 vor 12

    Es war Dienstagabend und nur noch wenige Stunden bis zu meinem Flug raus aus Perth nach Cairns an die Ostküste. Um 4Uhr am nächsten Morgen sollte mich ein Shuttle Bus zum Flughafen bringen. Check-In um 5Uhr und Start um 6Uhr. Während der letzten Tag...

  • Juhuuuu

     Ja, jaaaaa, jaaaaaaaa!!!! Es ist geschafft!!! Endlich, geschafft. Ich hatte meinen letzten Arbeitstag erfolgreich hinter mich gebracht. Die letzten 12Tage hatte ich durchgearbeitet und ich freute mich wie Bolle auf die restlichen 3Monate in denen...

  • Die Uhr tickt

    Die Arbeit, die Stadt und das Hostel, alles hing mir gründlich zum Hals raus. Aber die Uhr tickte diesmal für mich. In 1,5Wochen wollte ich meine Arbeit endgültig an den Nagel hängen und hoffte, dass ich genug Geld für den Rest des Jahres angespar...

  • Betrunken in Perth (Abwechslung tut gut)

    Oha, was für eine Woche. Angefangen hatte alles damit, dass ich unglaublich genervt war und die Schnauze von allem gründlich voll hatte. Es gab absolut keine Abwechslung, jeden Tag stand ich um 5:30Uhr auf, ging zur Arbeit, schnappte mir den Besen un...

  • Mein Chef

    Während meiner Zeit bei Cleanaway sind einige sehr sehr witzige Dinge passiert, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will und seltsamerweise hingen sie alle mit meinem Chef (Mick) zusammen. Zuerst mich ich natürlich ein paar Sachen zu meinem Ch...

  • Arbeit, nichts als Arbeit

    Die Zeit verfliegt wenn man im Prinzip nichts anderes tut als zu Arbeiten. Bei Cleanaway hatte ich mich in der Zwischenzeit eingearbeitet und ein gewisser Alltag ist eingekehrt. Man kannte die Leute, man unterhielt sich über Gott und die Welt, machte ...

  • Time to say goodbye: Teil 2 und 3

    In den vergangenen Tagen war unglaublich viel passiert. Ich hatte einen Tag frei, da ich mir einen Job suchen musste. Ich meldete mich also wieder beim Staff Rite Job Office und fragte nach, ob sie nicht irgendwas für mich hätten. Sie versprachen sic...

  • Freunde, Idioten und mein letzter Arbeitstag

    Es war Sonntag und Jan, der Hausmeister, fragte mich, ob ich nicht mein Tsatsiki und zwei Brote backen könnte. Er wollte nämlich zusammen mit ein paar anderen Hostelbewohner am Abend kochen und lud mich dazu ein. Natürlich sagte ich zu. Eigentlich w...

  • Arbeiten kann so viel Spaß machen

    Wieder war eine Woche vorbei, meine Arbeit auf dem Bau hatte ich immer noch und zusätzlich erledigte ich noch ein paar Aufgaben zusammen mit dem Hausmeister in meinem Hostel. Er war ziemlich frustriert über seine Arbeit, denn er war Holländer und ha...

  • Das Bambu

    Ich wohnte jetzt schon 3Wochen in dem Hostel und ich musste gestehen, dass ich noch nie so gern in einem Backpackers gelebt hatte wie in diesem. Es war klein, mit 25$ auf dem ersten Blick recht teuer, die Waschräume waren winzig und es gab nicht einma...

  • Uff’m Bau

    Wir hatten also einen Job auf einer Baustelle bekommen. Diese lag in Morley, einem Vorort von Perth. Um 5.30Uhr morgens klingelte mein Wecker, und riss mich aus dem Tiefschlaf. Ich schleppte mich unter die heiße Dusche, um die Kälte der Nacht abzuwas...

  • Blue Card

    Am nächsten Morgen gegen 8.30Uhr klingelte mein Handy. Das Job Office bei dem wir uns am Freitag beworben hatten boten uns einen Job auf dem Bau an. Die Bezahlung betrug 21$ die Stunde und wir konnten sofort am nächsten Tag anfangen. Einziger Haken w...

  • Gehen oder bleiben?

    Es regnete und Arne und ich waren mal wieder auf Jobsuche. Wir druckten neue Lebensläufe und Standorte von Job Offices aus und machten uns auf den Weg. Unterwegs wurden wir mehrmals von heftigen Schauern überrascht, und bevor wir überhaupt das erste...

  • Perth Nachtrag

    Es war Sonntag, die Sonne schien und wir machten uns auf um Perth etwas näher zu erkunden. Vorbei an der Einkaufspassage führte uns unser Weg zunächst direkt zum Swan River. Entlang des Flusses gab es eine menge Parks mit allerhand künstlerischen S...

  • Unser neuer Job

    Unser Ziel war ein Büromöbelladen, die eine Containerlieferung erwarteten und Backpacker suchten um diese zu entladen, die Sachen auszupacken, zusammenzubauen und auszuliefern. Wir hatten etwas Schwierigkeiten den Laden zu finden, doch dann ging alle...

  • Perth

    Perth ist die Metropole an der australischen Westküste und auch gleichzeitig die Hauptstadt von Western Australia. Mit ihren 1,4Millionen Einwohnern ist sie mit Abstand die größte Stadt im Umkreis von mehreren tausend Kilometern und beherbergt ungla...

  • Der Weg nach Perth

    Um 5Uhr morgens machten wir uns mal wieder auf den Weg. Es war kalt. Zum Glück hatte uns der Typ, der die Nachtschicht an der Rezeption schob, die zu viel gezahlte Nacht noch zurückerstattet. Wir hatten schon am Tag vorher versucht unser Geld zurück...

  • Hummeln im Hintern

    Mal wieder hatten wir uns bei den lokalen Pearlingunternehmen und im Job-Office beworben, doch die Reaktionen vielen wenig positiv aus. Auch unser Auto fand wenig Anklang, weder unter den Backpackern noch unter den Einheimischen. Wir wurden nervös. Ei...

  • Time to say goodbye

    Tja, so schnell kann es gehen. Sam, der Farmmanager hat Wort gehalten und seine Beziehungen spielen lassen. So konnte er zumindest einen von uns einen Job vermitteln, und dieser Glückliche war Luca. Er hatte eine Stelle auf einer anderen Pearlingfarm ...

  • Und wieder aus dem Paradies geworfen

    Wir hatten gerade den 5.Tag hinter uns gebracht. Alles lief super, dachten wir zumindest. Beim Abendessen fragte mich Luca, wie wir es denn jetzt mit unserem Auto machen sollten. Er schlug vor es nach Perth zu fahren und da zu verkaufen. Ich sagte, das...

  • Immer wieder sonntags…

    Sonntags wurde immer nur einen halben Tag lang gearbeitet aber dennoch voll bezahlt. Eine Stunde später Aufstehen versüßte einen den Tag noch zusätzlich. Dementsprechend gönnen sich am Samstagabend viele ein Bier mehr. Die ganzen Leute wirkten dan...

  • Ein typischer Tag auf einer Pearlfarm

    Der Tag auf einer Pearlfarm war lang und begann daher bereits um 4Uhr morgens. Einen Wecker brachte man nicht, den Job übernahm eine Sirene die über die ganze Farm schallte. Man rieb sich den Schlaf aus den Augen und schleppte seine müden Knochen, d...

  • Kuri Bay

    10 Minuten vor 5Uhr trafen wir am Flughafen ein, keiner war zu sehen. Eine Tür die mit einem Zahlenschloss gesichert war stand offen. Wir gingen hinein und trafen auf einem Flughafenmitarbeiter, der uns bat, in einer der Wohncontainer platz zu nehmen ...

  • Warten nervt

    Das Wochenende hatten wir gerade so mit Sonne, Strand und Schwimmen hinter uns gebracht. Eine neue Woche hatte begonnen und wir warteten gespannt auf den versprochenen Anruf von Paspaley. Es war Montagnachmittag, kein Anruf. Wir fuhren zu Paspaley um d...

  • Wir sind dann erstmal weg

    Hallo liebe Leser, es ist geschafft, wir haben heute den Vertrag bei Paspaley unterzeichnet. Morgen früh starten wir per Wasserflugzeug nach Kuri Bay. Dort werden wir dann entweder 2 oder sogar 5Wochen bleiben um Austern zu säubern. Während dieser ...

  • Freude und Trauer

    Der Tag begann damit, dass Arne und ich John zum Flughafen fuhren. Seine Maschine startete kurz nach 9Uhr Richtung Darwin. John wollte irgendwann im Oktober wieder zurück nach England fliegen und sich dann als Touristenführer in York bzw. London selb...

  • Neue Hoffnung

    Ich hatte seit Monaten die erste Nacht in einem richtigen Bett hinter mich gebracht und saß in der Hostelküche. Ich löffelte gerade Cornflakes aus einer Schüssel als plötzlich mein Handy klingelte. Es war Arne. Er rief mich von unserem Zimmer aus ...

  • Eine Frage der Willensstärke

    Die 7Tage, die wir uns auf dem Campingplatz eingemietet hatten waren um. Wir mussten uns entscheiden, ob wir noch eine weitere Woche auf dem versifften, doch dafür auch relativ billigen Campingplatz bleiben sollten, oder ob wir uns einen besseren, abe...

  • Wir sind alle wieder am Anfang

    Um 8Uhr fuhr ich Luca zur Arbeit. Nachdem ich ihn abgeliefert hatte fuhr ich zurück zum Campingplatz, Arne war bereits duschen. Der Plan war, den ganzen Tag nach einem Job zu suchen. Doch schon 5min nachdem ich den Campingplatz erreicht hatte, bekam i...

  • Was ist hier bloß los?

    Am nächsten Morgen fuhr ich zunächst Luca zum Probearbeiten. Arne bereits kurz ein paar Stunden früher aufgestanden, da sein Arbeitgeber ihn schon kurz nach 5Uhr morgens abholte. Ich traf mich gegen 9Uhr mit John, Vanessa und Gita zu unserem gemeins...

  • Kein Job für mich

    Am nächsten Tag machten wir uns erneut auf die Suche nach Jobs. Arne wurde in der örtlichen Einkaufspassage fündig. Er bewarb sich auf eine Stelle als Fahrer für eine Agentur, die Reisen in die Kimberleys veranstaltete. Nach einem kurzen Gespräch ...

  • Es geht rund

    Nach 3Wochen des Nichtstuns beschlossen wir aktiv zu werden. Wir zogen uns gute Klamotten an, und fuhren zu jedem Restaurant, Shop, Firma oder Hostel um uns Jobs zu suchen. Egal was, Hauptsache wir verdienten etwas Geld um uns über Wasser halten zu kÃ...

  • Aus dem Paradies geworfen

    Wir liebten unseren Campingplatz, das einzig Gute, was uns bis dahin in Broome passiert war. Als ich mal wieder im Büro des Campingplatzes verlängern wollte, sagt die Frau zu mir: „Tut mir leid, aber ihr könnt nicht verlängern, ihr müsst morgen ...

  • Alte Freunde

    John, ein Engländer, den wir in Melbourne kennen lernten, war nach Broome gekommen. Er schlief in einem Hostel und war sich noch nicht sicher drüber, ob er hier in Broome arbeiten gehen wollte. Er hatte auch noch einen englischen Freund im Schlepptau...

  • Beach Paaaarty

    Es war Samstagabend und Arne hatte seine erste Schicht als Barkeeper beim Pferderennen hinter sich gebracht. Ein völlig betrunkener Gast hatte ihm 23$ Trinkgeld zugesteckt, diese investierten wir gleich in eine 24er Packung Carlton Cold Bier. Der Plan...

  • Endlich etwas Arbeit

    Eines Tages klingelte morgens das Handy von Arne und mir. Es war die Frau vom Grunt Job Office, bei denen wir uns wegen Pearlingjobs angemeldet hatten. Zwar hatte sie kein Pearling für uns, doch wir sollten auf dem Gelände der Pferderennbahn helfen e...

  • Was wollen die vielen Leute hier?

    An einem lauen Abend, wir hatten gerade gegessen, stellten wir fest, dass in den letzten Minuten eine ganze Reihe von Menschen mit Klappstühlen und Fotoapparaten bewaffnet an unserem Zelt vorbei Richtung Strand liefen. Anfangs dachten wir uns nichts d...

  • Laaaaaaangweilig

    Hmmm…joar….also, wenn ich mein letztes bisschen Grips anstrenge, dass noch verblieben ist, dann würde ich mal schätzen, dass wir jetzt seit 2Wochen in Broome sind. 2Wochen des nahezu absoluten Nichtstuns. 2Wochen in denen man sein Gehirn nur durc...

  • Ohne Moos nix los und ohne Knete keine Fete

    Selbst das schönste Paradies kann mit der Zeit stink langweilig werden, wenn man kein Geld hat. Wir waren nun mittlerweile eine Woche in Broome und warteten auf das Pearling. Wir hatten eigentlich angenommen, dass uns die Jobbüros bis zum Beginn der ...

  • Die Jagt nach den Perlen beginnt

    Am zweiten Tag machten wir uns auf unsere Labensläufe unters Volk zu bringen. Wir gingen die Adressliste durch, die wir von der Touristeninformation erhalten hatten. Nach mehreren Anrufen wunderten wir uns allerdings, denn überall sagte man uns, dass...

  • Endlich in Broome

    Am frühen Nachmittag erreichten wir Broome. Es war drückend heiß, aber wenigstens hatte die Luftfeuchtigkeit merklich nachgelassen. Unser erster Weg führte uns direkt zum Touristeninformationszentrum, das praktischerweise  gleich am Ortseingang la...

  • Der Weg nach Broome

    Um Darwin zu verlassen blieb uns nichts anderes übrig, als wieder den Stuart Highway zu nehmen, den wir gekommen waren. Wir hätten gern eine andere Straße genommen, um noch mehr von der Landschaft zu sehen, doch wir hatten es eilig und andere Highwa...

  • Darwin

    „The Top End“, weit im Norden von Australien gelegen, erreichten wir kurz nach 18Uhr. Wir wählten den Shady Glen Caravan Park, direkt am Stuart Highway und ca. 10min vom Zentrum Darwins entfernt, als Schlafplatz aus. Die Preise waren gesalzen, 40,...

  • Der Weg nach Darwin

    Auf dem Stuart Highway nach Darwin gab es nicht sonderlich viel zusehen. Zunächst waren die Devils Marbles. Eine Ansammlung von Granitblöcken die durch Hebung und Erosion eine kugelförmige Gestalt angenommen haben. Aus unserer Sicht nicht wirklich s...

  • Die beste Nacht in Alice

    Am vorletzten Abend gab es eine Überraschung, wir saßen gerade in unserem Auto auf dem Campingplatz und waren in unsere Bücher vertieft, als es an die Heckscheibe klopfte. „Jan Arne Rabe“, tönte es in einem seltsamen Akzent. Wir drehten uns um ...

  • One week in Alice

    Alice Springs, the Alice, einst eine Telegraphenstation, ein Vorposten der Zivilisation mitten im Outback. Heute ein grüner Fleck, eine Oase mitten im wilden und rauen Zentrum. Betritt man die Stadt aus südlicher Richtung, kommt man zunächst an dem ...

  • Es gibt wieder was zu lesen

    Hallo liebe Leser, es ist viel passiert und endlich bin ich wieder dazu gekommen viel Lesestoff für euch hochzuladen. Ich hatte aber keine Zeit zum Korrekturlesen, wer also Fehler findet kann sie behalten. Mittlerweile sind wir in Alice Springs ange...

  • Ich Fliege, du genervt

    Seit dem wir in den Flinders Ranges und damit im Outback waren, wurden die Fliegen immer lästiger. Am Anfang waren es nur ein oder zwei die sich immer wieder auf unserem Körper und vor allem im Gesicht niederließen,  doch mit jedem Kilometer den wi...

  • Kings Canyon

    Etwas nordöstlich vom Ayers Rock liegt der Kings Canyon, eine Bergkette in dem sich während der Jahrmillionen tiefe Schluchten gebildet hatten. Auf dem Weg dahin folgte die Straße für mehrere Kilometer dieser Bergkette. Im Kings Resort wollten wir ...

  • Uluru (Ayers Rock) und die Olgas

    Vor Kulgera hatten wir auch die Grenze zum Northern Territory überquert. Auf einer riesigen Fläche, die aber vorwiegend nur Wüstengebiete aufweisen kann, wohnen gerade mal 200.000Menschen, also nur 1% der Gesamtbevölkerung von Australien. Dennoch h...

  • Leigh Creek und Oodnadatta Track

    Als wir Leigh Creek erreichten war unsere erste Anlaufstelle eine Tankstelle. Die Preise waren genau wie bei den anderen Orten vorher erschreckend hoch. Und genau wie die meisten anderen Tankstellen im Outback auch, hatte auch diese eine Autowerkstadt ...

  • Wenn die Natur ruft

    Sicherlich brennt ihr darauf zu erfahren, wie wir unsere großen und kleinen Geschäfte erledigt hatten, wenn wir nicht auf einem Campingplatz übernachteten. Nun, die Antwort ist ganz einfach, man geht in die freie Natur. Dabei gibt es mehrere Variant...

  • Die Flinders Ranges

    Entlang der A32, dem Barrier Highway führte uns unser Weg  vorbei an Elizabeth, Gwaler und Burra. Leider war es schon seit dem wir Adelaide verlasen hatten dunkel und man konnte nicht wirklich etwas von der Landschaft erkennen, die an einem vorbei fl...

  • Und plötzlich…

    … war alles vorbei. Nachdem wir am Montagmorgen der vierten Woche pünktlich zur Arbeit auf der Matte standen, meinte Gordon zu uns: „Ich dachte ich hätte euch am Freitag gesagt, dass ich euch nicht mehr brauche?“. Das hatte er aber nicht und so...

  • Was kann man so tun auf Kangaroo Island

    Kangaroo Island ist wunderschön und hat vor allem einige der schönsten Strände Australiens, wenn nicht sogar der ganzen Welt zu bieten. Das Klima ist das ganze Jahr über bei weitem nicht so extrem wie auf dem Festland. Besucht man die Insel im Somm...

  • The Show must go on

    Die Tage vergehen wie im Flug, wir waren bereits knappe 3 Wochen auf Kangaroo Island und uns alle zog es wieder zurück auf die Straße, weg von der Insel. Gordon meinte er hätte noch Arbeit für eine weiter Woche, doch nach dem er uns vorgeworfen hat...

  • Man gewöhnt sich daran

    Am Anfang waren wir mit der Arbeit und vor allem der Unterkunft sehr unzufrieden. Aber man gewöhnte sich daran. Gegen die Kälte hatten wir uns ein paar Decken von Gordons Frau besorgt und den Holzofen in der Küche wieder flott gemacht. Dass man so w...

  • Raus aus dem Schuppen

    Fast zwei Wochen haben wir in der großen Halle an der Maschine Kartoffeln sortiert. Jeden Tag arbeiteten wir 10 Stunden oder mehr in einzigen großen Staubwolke und sahen nach der Arbeit aus wie die Essenkehrer. Nachdem wir aber fast alle Kisten mit K...

  • Das Leben auf der Kartoffelfarm

    Es war kalt, und ab und zu hörten wir eine Maus, wie sie sich mit leisen Kratzgeräuschen ihren Weg durch das Zimmer bahnte. Ohne wirklich viel geschlafen zu haben quälten wir uns am nächsten Morgen gegen 6:30Uhr aus dem Bett. Die Glieder waren stei...

  • Kangaroo Island

    Am Ostermontag konnten wir endlich Adelaide verlassen. Wir packten unser Auto und nahmen Kurs Richtung Cape Jervis, von wo aus unsere Fähre um 12 Uhr Mittags ablegte. Unterwegs genossen wir noch die herrliche Landschaft. Die Straße führte uns zunäc...

  • Die nächsten Wochen

    Hallo liebe Leser,  wie ihr ja aus den aktuellen Berichten schon erfahren habt, fahren wir am Montag den 24.03.08 nach Kangaroo Island weiter. Dort nehmen wir für unbestimmte Zeit einen Job auf einer Kartoffelfarm an. Da diese Farm 40km außerhalb d...

  • Und wieder hilft der Zufall

    Es war der letzte Arbeitstag vor Ostern als wir nach getaner Arbeit in unser Auto stiegen und uns fragten, wie es denn jetzt weitergehen sollte? Wir hatten nicht genug Geld um nach Perth zu kommen aber wir wollten hier unbedingt weg, denn wir hatten la...

  • Camping international, ich vermisse es

    Der Lakeside Caravan Park in McLaren Vale war für fast 4 Wochen unser Campingplatz. Doch irgendwie war er mehr. Da McLaren Vale eines der wichtigsten Weinanbaugebiete in ganz Australien ist, ist es auch ein Sammelbecken für Backpacker aus der ganzen ...

  • Ich liebe Rod Stewart

    Ja, ihr habt ganz richtig gelesen…nein, nicht wegen seiner Musik. Obwohl ich zugeben muss, dass er ein paar ganz gute Lieder geschrieben hat. Mal Spaß beiseite, durch ihn hatten wir nämlich eine neue Arbeit bekommen. Zwei Tage nach dem Konzert, das...

  • Der beste Alkohol der Welt?

    Die letzten Tage gab es nicht wirklich viel zu tun. Die Arbeit beschränkte sich meistens nur auf 3 bis 6 Stunden am Tag. Die restliche Freizeit verbrachten wir mit schlafen und faulenzen. Das Wetter war extrem wechselhaft und teilweise auch richtig ka...

  • Grapepicking

    Der Arbeitstag als Fruitpicker beginnt mit dem Morgengrauen, und das ist 6:30Uhr. Vorher muss man sich allerdings noch duschen, frühstücken und zum Arbeitsplatz fahren. Das heißt Aufstehenszeit ist 5 Uhr! Nachdem wir erst gegen Mitternacht ins Bett ...