Mit oder ohne Organisation nach Australien ?

Seit dem das “Working Holiday Visum” im Jahr 2000 eingeführt wurde, haben sich eine ganze Reihe von Organisationen und Firmen etabliert, die sog. “Pakete” als Work & Tavel Programme für Australien anbieten, um das Vorhaben zum Ferienaufenthalt mit Arbeitsmöglichkeit so angenehm wie möglich zu machen.

Für alle die vorhaben mit einem Working Holiday Visum nach Australien zu reisen stellt sich zunächst eine grundlegende Frage: Soll ich alles selber organisieren oder überlasse ich die wichtigsten Dinge einem professionellen Veranstalter solcher Reisen?

Was bietet eine Work & Travel Organisation?

Es stellt sich natürlich die Frage welchen Teil der organisatiorischen Arbeit mir ein Work & Travel Veranstalter abnehmen kann, und in wie weit

Leistungen einer Work and Travel Organisation:

  • Unterstützung beim der Beantragung des Working Holiday Visums
  • Hilfe beim Abschluss aller benötigten Versicherungen
  • Buchung eines Fluges
  • Die ersten drei Übernachtungen sind organisiert
  • Mitgliedschaft in der Backpacker-Hostel-Organisation
  • Unterstützung bei der Jobvermittlung (keine Jobgarantie)

Natürlich bleibt diese Entscheidung letztendlich jedem selbst überlassen. Um euch jedoch bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, haben wir ein paar Pros und Contras zusammengetragen, die für bzw. gegen solch einen Veranstalter sprechen.

Pro Organisation:

  • Für viele ist der Gedanke, am anderen Ende der Welt vollkommen allein dazustehen, beängstigend. Die Reise mittels einer Organisation und anderen Leuten anzutreten, die genau das gleiche Ziel haben wirkt da sehr beruhigend.
  • Die ersten Schritte in der Fremde werden von professionellen Mitarbeitern überwacht und einen Platz zu schlafen bekommt man ebenfalls gestellt.
  • Man bekommt Tipps und Adressen für Bewerbungen.
  • Es gibt ein Büro des Veranstalters in den meisten großen Städten, falls es Probleme geben sollte.
  • Es werden einem Dinge wie zum Beispiel die Suche nach Flugtickets und einer Krankenversicherung abgenommen.
  • Es werden zusätzliche Sprachkurse angeboten.

Contra Organisation:

  • Auch wenn man sich keiner Organisation anschließt besteht die Möglichkeit sich Reisepartner zu suchen. Das Internet biete eine Vielzahl von Foren in denen Australienreisende Gleichgesinnte suchen. Selbst kurzfristig ergeben sich meist noch Chancen jemanden zu finden.
  • Viele bevorzugen die Herausforderung alles Nötige selbst zu planen und zu organisieren und ohne fremde Hilfe weit weg von daheim zu „überleben“.
  • Das Internet macht es einem sehr einfach an alle benötigten Informationen zu gelangen. Adressen für Bewerbungen, Hostels oder WGs sind schnell gefunden.
  • Wenn man den Flug selbst bucht hat man die Möglichkeit sich die Reiseroute selbst auszusuchen. Hat man also Lust sich zum Beispiel noch ein paar Tage lang Hong Kong anzusehen bevor es nach Australien geht steht dem nichts im Wege.
  • Australien ist ein Backpacker Land und bestens auf solche Leute vorbereitet. In jeder Region ist es also ohne größere Umstände möglich eine Übernachtung oder einen Job zu finden.
  • Ein Veranstalter kostet im Schnitt 500Euro mehr als wenn man die Organisation selber in die Hand nimmt.

Ihr seht, fast alle Leistungen die ein professioneller Anbieter übernimmt sind mit etwas Zeit und Arbeit selbst zu schaffen. Überlegt euch also gut für was ihr euer Geld ausgebt und ob ihr nicht lieber euer „eigner Herr“ seid. Ich persönlich finde, dass das Organisieren einfach zu einer solchen Reise dazugehört. So kann man hinterher auch Stolz auf das sein was man selbst auf die Beine gestellt hat. Zudem ist es eine gute Situation um euer Organisatiostalent unter Beweis zu stellen 😉

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Babel Februar 17, 2010 um 14:05

Selbst ist der Mann/Frau! 😉

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Benedikt Karnowski Januar 3, 2011 um 17:47

Hallo liebes Team,

habt Ihr Links, die mich zu solchen Organisationen führen?
Das wäre toll!
Danke schonmal.

Grüße, Benedikt

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