Australien – Down Under

Australien ist eine eigene Welt auf der anderen Seite der Erde. Unglaublich viele Dinge und Gegensätze finden hier zusammen.

AustralienDie belebten Millionenmetropolen an den Küsten, die Abgeschiedenheit des Outbacks. Farmen die so groß sind wie das ein oder andere deutsche Bundesland. Fast 26000km Küstenlänge mit über 7000 Stränden. Nur ca. 20 Mio. Einwohner teilen sich eine Fläche von 7682 Mio. Quadratkilometer. Im Vergleich dazu leben in Deutschland ca. 80 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 357 Tausend Quadratkilometer.

Das richtige Klima

Selbst das Klima hält in Australien für jeden Geschmack etwas bereit. Im Süden des Landes herrschen von Juni bis August kalte aber meist frostfreie Winter. In den Hochgebirgsregionen von Tasmanien, Victoria und NSW kann man Skifahren. Die Sommer von Dezember bis Februar sind warm bis heiß. Frühling und Herbst sind ähnlich wie in Europa. Je weiter man nach Norden kommt, desto drastischer wirken sich die klimatischen Bedingungen aus und die jahreszeitlichen Unterschiede nehmen ab. Auf Höhe von Darwin erreicht man den Monsun Gürtel wo es nur noch 2 Jahreszeiten gibt: Heiß und feucht und heiß und trocken. Die trockene Jahreszeit reicht von April bis September und die feuchte von Oktober bis März. In der Mitte des Kontinentes dürr, heiß und trocken tagsüber und meist sehr kalt in der Nacht.

Die richtige Einstellung

Doch ganz egal wo bzw. zu welcher Jahreszeit man sich in Down Under aufhält, Australier finden immer einen Grund zum feiern. Rund ums Jahr werden in Australien Feste, Veranstaltungen, Konzerte und sportliche Ereignisse zelebriert. Außerdem wird grundsätzlich jeder „mate“ genannt, was die gastfreundschaftliche und offene Kultur des Landes sehr treffend widerspiegelt.

Die australische Sprache

Auch die Sprache wurde den Eigenheiten dieses vielseitigen Landes angepasst. Bedingt durch die Geschichte Australiens findet man Menschen aus allen Regionen der Erde in Down Under wieder, die alle einen Teil ihrer Kultur und Sprache in das heutige australische Englisch mit eingebracht haben. Zu den vielen Wörter die nicht einmal ein Engländer oder Amerikaner verstehen würde gesellt sich auch noch ein ziemlich schwer verständliches Nuscheln.

In Down Under findet sicherlich jeder einen Ort an dem er sich wohl fühlt. Um diesen Platz zu finden wurde diese Seite geschaffen. Hier findet ihr verschiedene Reiseberichte aus Australien, Reisetipps für zukünftige Reisende und eine komplette Anleitung für Backpacker, wie man Work and Travel in Australien selbst organisiert.

Warum eigentlich „Down Under“?

Kaum jemand, der den Begriff „Down Under“ heute nicht kennt. Doch warum nennt man den fünften Kontinent eigentlich so? Oft wird dieser Name liebevoll und charmant von seinen Besuchern und denen, die es gerne werden möchten, benutzt. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, woher diese Bezeichnung stammt, wie sie einmal entstanden ist.

Down Under kommt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich „unten“, „unten drunter“. Mit Down Under bezeichneten die europäischen Entdecker den Kontinent, der am weitesten entfernt von Europa auf der Südhalbkugel des Globus liegt.

„Down Under“ ist entstanden aus der Arroganz der Europäer, die sich damals, wie wohl zu einem großen Teil auch heute noch, für das Zentrum der Welt hielten. Nur aus einer euorpazentrierten Weltkarte, nur aus einer Weltkugel, die aus nördlicher Perspektive gestaltet und betrachtet wird, konnte eine so herablassende Bezeichnung für den ältesten Kontinent dieser Erde entstehen. Wer immer schon „da unten“ lebt, käme von sich aus wohl eher nicht auf diese Bezeichnung.

Um so erstaunlicher, dass sich der Begriff durch die Geschichte gehalten hat und sich inzwischen sogar ein Song mit diesem Titel von der Gruppe Men at Work zur heimlichen Nationalhymne entwickeln konnte.

„Down Under“, diesen Namen haben sich die Nachkommen der Eroberer von „above over“ stolz zu eigen gemacht.
Ob allerdings diejenigen, denen das Land ursprünglich gehörte und die heute als kleine Randgruppe – selbst die „down under“ in der Gesellschaft – sich erst so ganz langsam ihre Rechte wieder erkämpfen, das auch so sehen, sei dahingestellt.