Perth ist die Metropole an der australischen Westküste und auch gleichzeitig die Hauptstadt von Western Australia. Mit ihren 1,4Millionen Einwohnern ist sie mit Abstand die größte Stadt im Umkreis von mehreren tausend Kilometern und beherbergt unglaubliche 70% der Gesamtbevölkerung Western Australias. Aber dennoch ist sie kein Vergleich mit den Großstädten an der Nord- und Ostküste. Den ganzen Beitrag lesen »
Um 5Uhr morgens machten wir uns mal wieder auf den Weg. Es war kalt. Zum Glück hatte uns der Typ, der die Nachtschicht an der Rezeption schob, die zu viel gezahlte Nacht noch zurückerstattet. Wir hatten schon am Tag vorher versucht unser Geld zurückzubekommen, doch da hatten wir keine Chance. Mit 26$ mehr in der Tasche ging es los. Es war noch dunkel als wir Broome hinter uns ließen. Nach ein paar Kilometern zweigte auch schon der Great Northern Highway Richtung Süden ab. Unser erstes großes Ziel hieß Port Hedland, das 600km entfernt lag. Den ganzen Beitrag lesen »
Mal wieder hatten wir uns bei den lokalen Pearlingunternehmen und im Job-Office beworben, doch die Reaktionen vielen wenig positiv aus. Auch unser Auto fand wenig Anklang, weder unter den Backpackern noch unter den Einheimischen. Wir wurden nervös. Eigentlich wollten wir nur eines: Weg von hier!!! Bereits am Freitag hielt es Arne nicht mehr aus. Er wollte noch am gleichen Tag einen Flug nach Perth buchen. Schlecht für mich, denn ich hatte noch das Auto an der Backe. Den ganzen Beitrag lesen »
Tja, so schnell kann es gehen. Sam, der Farmmanager hat Wort gehalten und seine Beziehungen spielen lassen. So konnte er zumindest einen von uns einen Job vermitteln, und dieser Glückliche war Luca. Er hatte eine Stelle auf einer anderen Pearlingfarm bekommen. Arne und ich sollten am Mittwoch um 17Uhr zurück nach Broome geflogen werden, Luca am selben Tag bereits um halb 8Uhr morgens. Unsere Gemeinschaft löste sich also, schneller als gedacht. Am letzten Abend tranken wir zusammen ein Bier auf unsere gemeinsame Reise. Den ganzen Beitrag lesen »
Wir hatten gerade den 5.Tag hinter uns gebracht. Alles lief super, dachten wir zumindest. Beim Abendessen fragte mich Luca, wie wir es denn jetzt mit unserem Auto machen sollten. Er schlug vor es nach Perth zu fahren und da zu verkaufen. Ich sagte, dass ich das jetzt noch nicht wüsste, erstmal wollte ich den Pearlingjob hier erledigen und dann entscheiden was weiter passiert. Er schaute mich an und sagte, dass er mit dem Farmmanager gesprochen hätte und dass wir in zwei Tagen ausgeflogen würden. Ich traute meinen Ohren nicht. Wie konnte das sein? Den ganzen Beitrag lesen »
Sonntags wurde immer nur einen halben Tag lang gearbeitet aber dennoch voll bezahlt. Eine Stunde später Aufstehen versüßte einen den Tag noch zusätzlich. Dementsprechend gönnen sich am Samstagabend viele ein Bier mehr. Die ganzen Leute wirkten dann auch nochmals viel offener, lachten mehr, spielten Gitarre und tanzten. Die Arbeit am Sonntag beschränkte sich meistens auf irgendwelche Tätigkeiten an Land. Gartenarbeit, Saubermachen und Reparaturen aller Art wurden durchgeführt. Gegen Mittag war immer alles erledigt und danach konnte jeder tun was er wollte. Die meisten gingen Fischen, was in den Kimberleys ein absolutes Kinderspiel und Erlebnis war.
Der Tag auf einer Pearlfarm war lang und begann daher bereits um 4Uhr morgens. Einen Wecker brachte man nicht, den Job übernahm eine Sirene die über die ganze Farm schallte. Man rieb sich den Schlaf aus den Augen und schleppte seine müden Knochen, die aller Wahrscheinlichkeit nach noch von Vortag weh taten zu den Toiletten. Man wusch sich, zog sich seine Arbeitskleidung an und auf ging es zum Speisesaal. Gleich am Eingang hing eine große Tafel, auf der die heutigen Crews und Aufgaben aufgelistet waren. Dann ging es weiter zum Buffet. Den ganzen Beitrag lesen »
10 Minuten vor 5Uhr trafen wir am Flughafen ein, keiner war zu sehen. Eine Tür die mit einem Zahlenschloss gesichert war stand offen. Wir gingen hinein und trafen auf einem Flughafenmitarbeiter, der uns bat, in einer der Wohncontainer platz zu nehmen und auf die anderen zu warten. Mit der Zeit trafen der Pilot, Copilot und ein paar andere Mitreisende ein. Wir und unser Gepäck wurden gewogen (ich habe seit Deutschland nicht zugenommen ,hurra!). Den ganzen Beitrag lesen »
Das Wochenende hatten wir gerade so mit Sonne, Strand und Schwimmen hinter uns gebracht. Eine neue Woche hatte begonnen und wir warteten gespannt auf den versprochenen Anruf von Paspaley. Es war Montagnachmittag, kein Anruf. Wir fuhren zu Paspaley um die Situation auszukundschaften. Die Chefin war nicht da und eine herbeieilende Sekretärin konnte unsere Verträge nicht finden. Was wir allerdings sahen, waren die bereits unterschriebenen Verträge der 4 anderen Leute, die mit uns bereits das Sicherheitsvideo und den Test absolviert hatten. „Hm, schlechtes Zeichen!“, dachten wir uns und verschwanden wieder. Den ganzen Beitrag lesen »
Hallo liebe Leser,
es ist geschafft, wir haben heute den Vertrag bei Paspaley unterzeichnet. Morgen früh starten wir per Wasserflugzeug nach Kuri Bay. Dort werden wir dann entweder 2 oder sogar 5Wochen bleiben um Austern zu säubern. Während dieser Zeit haben wir weder Handyempfang noch Internet (wahrscheinlich). Falls ihr also länger nichts von uns hören solltet dann macht euch bitte keine Sorgen. Wir melden uns so bald wie möglich wieder.
Viele Grüße,
Luca und Robin